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Rathaus-Beschäftigte ziehen ins MKW-Haus

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Kapazitäten im Hauptgebäude sind erschöpft

Hofheim - Was aus dem Gebäude-Ensemble Elisabethenstraße 3 und 3a wird, das die früheren Mainkraftwerke (MKW) einst haben errichten lassen, ist noch ungeklärt. Klar war aber für die Stadt als Eigentümerin: Ein längerer Leerstand nach dem Auszug der Stadtbücherei ist keine gute Sache. Und da die Zahl der Rathaus-Mitarbeiter gewachsen ist, hat es sich angeboten, die ungenutzten Räume für die Verwaltung einzusetzen. 16 Arbeitsplätze habe man in der früheren Bücherei unterbringen können, sagt Marc Schlüter, Fachbereichsleiter Zentrales im Rathaus. Ein Anstrich und eine Grundreinigung der Böden wurden vorgenommen und nach diesen Schönheitsreparaturen das nötige Büromobiliar angeschafft und aufgestellt. Eingekauft habe man es bei „einem großen Hofheimer Gewerbesteuerzahler“, umschreibt Bürgermeister Christian Vogt (CDU), dass die Verwaltung beim schwedischen Einrichtungshaus in Wallau so ein Zeichen für Zusammenhalt in der Stadt gesetzt hat. 15 000 Euro für die Schönheitsreparaturen und 10 000 Euro für die Innenausstattung wurden investiert.

Und weil die neue Büro-Einheit sich als passgenau für den Fachbereich Kinderbetreuung erwies, wird Jörg Schlüter mit seinen Mitarbeitern Mitte Oktober vom Rathaus über die Straße ins ehemalige MKW-Gebäude ziehen, das dann eher ein „k. u. k. Gebäude“ ist, auch wenn hier keine Hoheiten residieren, sondern die Kultur und eben die Kinderbetreuung.

„In aller Ruhe“, so Bürgermeister Christian Vogt, könne man nun abwarten, was die Stadtverordnetenversammlung zur Zukunft der Elisabethenstraße 3 und 3a beschließt. Sollte es verkauft und abgerissen werden, habe man es bis dahin gut genutzt. Solle es erhalten bleiben, müsse die Stadt in die Substanz investieren, das sei bei der Begutachtung durch das städtische Gebäudemanagement ganz klar geworden. Eine Gasheizung von 1989 etwa lässt sich nur noch rechtfertigen, wenn die Nutzung begrenzt ist. Und weil der Aufzug nicht funktioniert, so dass keine Barrierefreiheit gegeben ist, konnte auch nur eine Abteilung mit kaum Publikumsverkehr einziehen. Der Umzug des Fachbereichs Kinderbetreuung verschafft den übrigen Rathausmitarbeitern im Hauptgebäude ein wenig Luft. „Unsere Kapazitäten hier im Haus sind erschöpft“, weiß Marc Schlüter. babs

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