Der Film „Die fabelhafte Welt der Schweine“ zeigt, wie anpassungsfähig die Tiere sind.

Hofheim

Naturfilmfestival feiert Premiere in Hofheim

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An fünf Tagen werden in Hofheim, Bad Soden und Kronberg 50 Filme gezeigt. Die Festival-Organisatoren wollen zeigen, wie schön - und schützenswert - die Naur ist.

Nichts ist wichtiger und schöner als die Natur. Um das zu zeigen, ist Film das beste Medium, finden die Macher des Naturfilmfestivals im Taunus, das im März Premiere feiert. Filme können Menschen begeistern, bewegen und nachdenklich machen. Mit dem Naturfilmfestival will das Team um Festivalleiterin Gudrun Winter die Liebe zur Natur verstärken – „und damit auch den Willen, sie zu schützen“, heißt es in einer Mitteilung.

An fünf Tagen werden in Hofheim, Bad Soden und Kronberg 50 Naturfilme gezeigt. „Sie haben eines gemeinsam: Sie wecken Verständnis für ökologische Zusammenhänge, sie bringen uns zum Staunen über Phänomene der Natur“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Das Naturfilmfestival wird am Mittwoch, 18. März, im Plenarsaal des Landratsamtes eröffnet. Dort werden am 21. März auch die Preise verliehen. Eröffnungsfilm ist „Die verrückte Welt der Hörnchen“ von Yann Sochaczewski – ein Film, der schon zum Publikumslieblingsfilm gewählt wurde.

Das Programm besteht nach Angaben der Veranstalter aus Filmen, die die Schönheit der Natur zeigen, aber auch aus teils kritischen Dokumentationen. Unter anderem zu sehen sein wird der Film „Sternenjäger – Abenteuer Nachthimmel“. Die besten fünf Sternenfotografen der Welt haben sich auf eine abenteuerliche Reise in die entlegensten Winkel der Erde begeben, um den Nachthimmel in seiner Schönheit aufzunehmen. Der Film wird am Samstag, 21. März, um 20 Uhr in der Zehntscheune in Kronberg präsentiert.

„Die fabelhafte Welt der Schweine“ räumt mit den Vorurteilen auf, dass Schweine schmutzige und verfressene Tiere sind. Im Gegenteil: Egal, ob im indonesischen Regenwald oder in der sibirischen Eiswüste – Schweine sind intelligente Überlebenskünstler. Vorführung am Donnerstag, 19. März, um 18 Uhr in der Kult-Kinobar in Bad Soden.

„Attenborough’s Wonder of Eggs“ ist am Sonntag, 22. März, um 19 Uhr im Museum Hofheim zu sehen. Der britische Tierfilmer offenbart die Geheimisse und Mythen rund um Vogeleier. „An den Rändern der Welt“ trifft Fotograf Markus Mauthe die letzten indigenen Völker der Erde.

Organisiert wird das Festival von dem Hofheimer Verein Shorts at Moonlight, der auch für das Kurzfilmfestival im Sommer verantwortlich ist. 

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