Main-Taunus

Main-Taunus: Fachkräfte rekrutieren

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Der Main-Taunus-Kreis will Unternehmen dabei helfen, ausländische Fachkräfte leichter anzuwerben. Möglich macht das das Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Bundesregierung.

Ausländische Fachkräfte sollen schneller an Unternehmen vermittelt werden können. Das soll das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz ermöglichen, das die Bundesregierung auf den Weg gebracht hat und das am 1. März in Kraft tritt.

Auch der Main-Taunus-Kreis nutzt die gesetzliche Neuerung. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron (FDP) mitteilt, können Arbeitgeber ab März bei der Ausländerbehörde des Kreises die Einreise der ausländischen Fachkräfte beantragen. Eine Mitarbeiterin in der Kreisverwaltung sei ausschließlich Ansprechpartnerin für Arbeitgeber, die das neue Verfahren nutzen wollten, teilt der Kreis weiter mit.

Vorgesehen ist das sogenannte beschleunigte Fachkräfteverfahren unter bestimmten Bedingungen für Ausländer, die einreisen, um eine Fachkraftarbeit aufzunehmen, eine Berufsausbildung zu absolvieren oder sich beruflich weiterzubilden. Bislang mussten sie selbst die nötigen Formalitäten vom Ausland aus regeln, jetzt kann das auch der künftige Arbeitgeber bei der Ausländerbehörde erledigen. Er muss dazu den Angaben zufolge unter anderem eine Vollmacht des Ausländers und einen inländischen Arbeitsvertrag vorlegen. Das Verfahren ist laut Kreisverwaltung nicht für Personen gedacht, die eine Hilfsarbeit aufnehmen wollen.

Die Gebühr für dieses Verfahren beträgt bei der Ausländerbehörde 411 Euro. Dazu fallen weitere Kosten an, etwa Visagebühren oder Anerkennung von Ausbildungsabschlüssen.  

Allgemeine Informationen gibt es im Internet unter www.bmi.bund.de. Spezielle Fragen beantwortet auch die Ansprechpartnerin in der Ausländerbehörde der Kreisverwaltung auf E-Mail-Anfrage unter ordnungswesen@mtk.org.

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