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Hofheim

Main-Taunus: Commerzbank verzeichnet Plus bei Geldanlagen und Immobilienfinanzierung

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
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Die Commerzbank ist gut durch das Pandemiejahr 2020 gekommen. Die Digitalisierung schreitet weiter voran. Ob Filialen im Main-Taunus-Kreis geschlossen werden, steht noch nicht fest.

Fünf Standorte hat die Commerzbank zurzeit im Main-Taunus-Kreis – neben der Kreisstadt Hofheim gibt es Filialen in Eschborn, Bad Soden, Kelkheim und Schwalbach. Ob es dabei bleibt, kann Dominik Bill, Marktbereichsleiter in Bad Soden und Hofheim, noch nicht sagen. Die Entscheidung werde im Laufe des Jahres fallen, kündigte er bei einem Pressegespräch an. Im Zusammenhang mit der „Strategie 2024“ sollen bundesweit 340 der insgesamt 790 Commerzbankfilialen geschlossen werden.

Für das Geschäft im vergangenen Jahr zog Dominik Bill eine positive Bilanz. Die Commerzbank habe im Main-Taunus-Kreis ihr Wachstum fortgesetzt und 1253 neue Privatkundinnen und -kunden hinzugewonnen, teilte er mit. Digitale Anwendungen wie die Banking App seien stark nachgefragt. Jeder dritte Neukunde sei 2020 online zur Commerzbank gekommen, die Zahl der Banking-App-Nutzer:innen habe um ein Drittel zugenommen.

Zahlen

Fünf Filialen hat die Commerzbank im Main-Taunus-Kreis – in Hofheim, Schwalbach, Eschborn, Bad Soden und Kelkheim.

45 775 Geschäfts- und Privatkunden werden im Landkreis betreut. Das Geschäftsvolumen stieg 2020 um zwölf Prozent auf 2,39 Milliarden Euro.

1253 neue Kund:innen konnte die Bank im vergangenen Jahr im Main-Taunus-Kreis gewinnen. Jeder dritte Neukunde kam online zur Commerzbank.

Die Zahl der Banking-App-Nutzer stieg um 31 Prozent. aro

Seit Juli 2020 könnten auch Wertpapiere per Smartphone gekauft und verkauft werden. Während des Lockdowns hätten sich viele Kundinnen und Kunden verstärkt um ihre Geldanlage gekümmert. Das Depotvolumen im Main-Taunus-Kreis habe sich um 16 Prozent auf 844 Millionen Euro erhöht, sagte Dominik Bill. Ein starkes Wachstum verzeichnete die Commerzbank im Landkreis zwischen Frankfurt und Wiesbaden auch bei Baufinanzierungen. Das Neugeschäft lag mit 103 Millionen Euro um 13 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Ihre Unternehmer- und Firmenkunden habe die Commerzbank im vergangenen Jahr gut durch die Corona-Pandemie begleitet, sagte Matthias Ahr, Leiter für den Bereich Unternehmerkunden in Bad Soden. In der Niederlassung Bad Homburg, zu deren Geschäftsgebiet weite Teile des Main-Taunus-Kreises gehören, habe man die Firmen bei der Beantragung von KfW-Krediten in Höhe von insgesamt 126 Millionen Euro unterstützt. Knapp die Hälfte davon seien am Ende auch gezogen worden.

Die Kombination einer leistungsstarken Direktbank und persönlicher Beratung, wie sie die „Strategie 2024“ vorsieht, solle auch im Main-Taunus-Kreis greifen, sagte Dominik Bill. Die digitalen Stärken der Comdirect würden mit der Beratungskompetenz der Commerzbank zusammengeführt. Videokonferenzen zur Hausfinanzierung oder ein Kreditgespräch am Telefon seien während der Pandemie zur Selbstverständlichkeit geworden. „Wichtig ist, dass wir gut erreichbar sind.“

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