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Hofheim

Streit um Marxheimer Baugebiet geht weiter

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
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Main-Taunus-Landrat Michael Cyriax hat die Beschwerde wegen angeblicher Mauscheleien im Magistrat zurückgewiesen. Jetzt ruft die Linke das Regierungspräsidium Darmstadt zu Hilfe.

Das Darmstädter Regierungspräsidium soll das vom Hofheimer Magistrat initiierte Vergabeverfahren für Voruntersuchungen zum Baugebiet Marxheim II stoppen. Darum bittet der Stadtverordnete der Linken, Bernd Hausmann, in einem Schreiben an die Behörde.

Bereits im Juli hatten die Hofheimer Linken Landrat Michael Cyriax (CDU) aufgeforderte, den aus ihrer Sicht „fragwürdigen Vorgang“ im Vergabeverfahren rund um das umstrittene Baugebiet am südöstlichen Stadtrand zu überprüfen. Sie argumentierten, der Magistrat der Main-Taunus-Kreisstadt wolle den Auftrag in sechsstelliger Höhe an eine Firma vergeben, die die geforderten Kriterien nicht erfülle und zudem das teuerste Angebot abgegeben habe.

Die entsprechende Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Magistrat hatte Cyriax kurz vor den Weihnachtstagen als unbegründet zurückgewiesen, da eine kommunalaufsichtsrechtliche Relevanz nicht zu erkennen sei.

Für das Neubaugebiet, das mittlerweile den Namen „Römerwiesen“ trägt, sollen Streuobstwiesen und Äcker auf einer Fläche von 30 Hektar weichen. Wohnungen für mehr als 3000 Menschen sind auf dem Areal geplant. Die Bürgerinitiative „Feld statt Beton“ will das Naherholungsgebiet im Marxheimer Unterfeld erhalten. Als Wählervereinigung „Wir für Marxheim“ (WfM) tritt sie zur Kommunalwahl im März 2021 an.

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