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Hofheim

Lorsbach im Abseits

  • Kerstin Klamroth
    VonKerstin Klamroth
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Die Postfiliale schließt, aber ein neuer Bankautomat soll für eine Testphase noch einmal aufgestellt werden.

In Lorsbach wohnen drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt: Barbara Grassel (Linke), Andreas Nickel, FWG und Wilhelm Otto Schultze (parteilos). Sonst aber kann der idyllische Ort, der seit 1972 zu Hofheim gehört, nicht gerade mit Superlativen aufwarten. Die rund 2800 Einwohner müssen sich damit abfinden, dass sie keinen Dorfladen mehr haben und der Bankautomat verschwunden ist.

Am 31. Januar wird nun auch die Postfiliale schließen. „Wir haben bisher keinen anderen Partner gefunden“, teilt der Pressesprecher der Post, Heinz Thomeczek, mit. Wenn es keine andere Lösung gebe, werde die Post selbst Geschäftsräume anmieten und eine Interimsfiliale betreiben. Der bisherige Betreiber Cemal Demir hatte der Post gekündigt, weil sie ihm keinen Urlaub gewähren wollte.

Auch das Gebäude, in dem bis 2015 ein Supermarkt untergebracht war, steht noch immer leer. Der Markt mit 800 Quadratmetern Fläche wird beim Internetanbieter Immoscout 24 für 3000 Euro Miete angeboten. Die Interessenten scheinen nicht gerade Schlange zu stehen. Hofheims Wirtschaftsförderer Thorsten Kolar berichtet, dass er viele Gespräche mit Lebensmittelkonzernen und auch gemeinnützigen Organisationen geführt habe, doch alle hätten abgewinkt. Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) sieht noch eine Option: „Die Stadtverwaltung möchte zum Thema Lebensmittelversorgung in Lorsbach einen neuen Weg gehen. Details können zu diesem Zeitpunkt noch nicht genannt werden, da die Gespräche dazu noch laufen.“

Einen Lichtblick gibt es zumindest: Die Taunus-Sparkasse will noch einmal einen mobilen Bankautomaten für ein bis zwei Monate aufstellen. Einen genauen Termin konnte der Leiter des Immobilienmanagements, Gerald Schuler, jedoch noch nicht nennen.

Wen wundert es, dass alle drei Bürgermeisterkandidaten versprechen, sich für die Ortsteile und speziell für Lorsbach einzusetzen.

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