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Hofheim

Kommunen zahlen weniger Umlagen

Die zwölf Städte und Gemeinden im Main-Taunus müssen 2021 weniger Kreis- und Schulumlage bezahlen. Weil sie auch in Crona-Zeiten finanzstark sind, sinken die Erträge des Kreises dennoch nicht.

Angesichts der aktuellen Pandemie-Ausgaben von Bund und Land werde auch der Main-Taunus-Kreis bei seinen eigenen Ausgaben nicht „knausern“. Das kündigte Landrat Michael Cyriax (CDU) gestern bei der Einbringung des Haushalts für 2021 an. Der Entwurf weist bei einem Gesamtvolumen von 458 Millionen Euro ein Defizit von acht Millionen Euro aus. Die Nettoneuverschuldung beträgt zum Jahresende 51,1 Millionen Euro.

Die zwölf Städte und Kommunen werden entlastet, denn Kreis- und Schulumlage sinken erneut – auf insgesamt 46,5 Prozent. Das sei der hohen Finanzkraft der Kommunen zu verdanken, sagte Cyriax. Der Kreis erhalte trotz des gesenkten Hebesatzes höhere Erträge als 2020.

Zu den Großprojekten zählt das geplante Kreishallenbad in Kriftel, das laut Cyriax im kommenden Jahr fertig werden soll. Fortgesetzt werden außerdem die Arbeiten zum Umbau und zur Erweiterung der Main-Taunus-Schule in Hofheim, wofür insgesamt mehr als 60 Millionen Euro veranschlagt sind. Auch mit der Erweiterung des Landratsamtes soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Der Neubau wird rund 33 Millionen Euro kosten. Im Zuge der Digitalisierung sollen bis ins kommende Jahr alle Schulen einen Breitbandanschluss erhalten. Auch die digitalen Angeboten der Kreisverwaltung werden ausgebaut.

Geld investiert der Landkreis 2021 auch in Verkehrsprojekte. Als Beispiel nannte Cyriax die Planungen zur Regionaltangente West, eine Bahntrasse zum Flughafen Frankfurt sowie häufigere Verbindungen und die Einführung von Wasserstoffzügen bei der Regionalbahn 12. Priorität habe auch die Wallauer Spange, ein Lückenschluss bei den Verbindungen zwischen Wiesbaden und dem Flughafen. Lokale Projekte von überörtlicher Bedeutung würden weiter aus dem Kreisinvestitionsfonds gefördert, darunter auch Vorhaben zum Ausbau des Radverkehrs.

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