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Kein städtisches Immo-Portal

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Makler zeigen wenig Interesse / Magistrat begräbt die Idee

Hofheim - Viel fällt den Parteien in den Kommunen gewöhnlich nicht ein beim Thema Wirtschaftsförderung. Denn ob ein Unternehmen erfolgreich ist oder nicht, das hängt nur selten von den Rahmenbedingungen ab, die eine Stadtverwaltung setzen kann. Von den wenigen Ideen, die entwickelt werden, erweisen sich viele als nicht hilfreich.

So hatten die Bürger für Hofheim (BfH) in der Stadtverordnetenversammlung die Idee entwickelt, auf der städtischen Internetseite ein Gewerbeflächenportal einzurichten. In anderen Kommunen hätten Immobilienbesitzer die Möglichkeit, freie Flächen über die städtische Internetseite anzubieten, Unternehmer wiederum könnten sich einen Überblick über das Angebot verschaffen. Das Parlament fand die Idee plausibel, der Auftrag an den Magistrat wurde beschlossen.

Das Resultat ist ernüchternd. 30 Immobilienmakler und Privatpersonen, die Gewerbeimmobilien anbieten, wurden angeschrieben, heißt es jetzt in einer Mitteilung des Magistrats. Die meisten per E-Mail, einige per Brief. Nach sechs Wochen meldeten sich lediglich drei Makler. Einer sagte ab, ihm reichen die kommerziellen Internetportale aus. Zwei andere zeigten sich immerhin interessiert.

Das enttäuscht den Magistrat. Die Rücklaufquote sei gering, das Interesse nicht ausreichend, heißt es. Auch ein früher schon einmal angebotenes Kommunales Immobilienportal sei in Hofheim nicht erfolgreich gewesen, erinnert sich die Verwaltung. Man werde deshalb keine weiteren Schritte in dieser Richtung unternehmen. bt

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