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Die Hofheimer Altstadt ist einen Ausflug wert.
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Die Hofheimer Altstadt ist einen Ausflug wert.

Hofheim

Hofheim: Stadt will wieder um Gäste werben

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Das Hofheimer Parlament hat die Rückkehr zur Werbegemeinschaft des Taunus Touristik Service beschlossen. Bürgermeister Christian Vogt (CDU) hofft, dass die Mitgliedschaft nicht nur Geld kostet, sondern auch Mehreinnahmen für die Stadt bringt.

Rund 10 000 Euro pro Jahr zahlt die Stadt Hofheim nun wieder für die Mitgliedschaft im Dachverband der Freizeitregion Taunus, dem Taunus Touristik Service (TTS). Vor sieben Jahren konnte sich die Kommune diesen Beitrag nicht mehr leisten. Hofheim trat aus. Jetzt kommt die Kehrtwende: Die Main-Taunus-Kreisstadt schließt sich der touristischen Werbegemeinschaft erneut an. Das Parlament hat dazu einen Beschluss gefasst. Er sei froh, dass die Tür durch TTS-Geschäftsführer Roland Seel so schnell wieder geöffnet wurde, sagte Hofheims Bürgermeister Christian Vogt (CDU) bei einem Pressegespräch. Er betonte: „Mit Abflauen der Corona-Pandemie wollen wir für die touristische Zukunft gut aufgestellt sein und unseren Standort bestmöglich bewerben.“

Taunus Touristik

Als Dachverband bewirbt das Taunus Touristik Service (TTS) die Region des Taunus. Pro Jahr steht dafür ein Marketing-Budget von rund 100 000 Euro zur Verfügung.

Mitglieder sind 36 Kommunen sowie private Freizeitbetriebe, außerdem sechs Landkreise: Nneben den Gründern Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis auch der Rheingau-Taunus-Kreis, der Lahn-Dill-Kreis, der Kreis Limburg-Weilburg und der Wetteraukreis.

Das Tourist- Infozentrum befindet sich in Oberursel, Hohemarkstraße 192. www.taunus.info

Mit rund 164 000 Übernachtungen habe die Stadt in den Jahren 2018 und 2019 Rekorde erreicht. Daran gelte es anzuknüpfen. Die touristischen Ziele, die Hofheim in Kooperation mit dem Taunus Touristik Service bewerben will, sind vielfältig. Sie reichen von der historischen Fachwerkaltstadt über zahlreiche Wanderwege in den Stadtteilen bis zu der Aussichtsplattform des Meisterturms oder den steinzeitlichen Ausgrabungsstellen auf dem Kapellenberg. Dort sei neben dem archäologischen Pfad auch ein Haus der Michelsberger Kultur geplant, kündigte Vogt an. Anziehungspunkt für Einheimische ebenso wie für Gäste von außerhalb seien auch das Hofheimer Stadtmuseum, ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm in der Stadthalle sowie große Feste wie der Kreisstadtsommer oder der Gallusmarkt. Das Freizeit-, Sport- und Kulturangebot mitsamt Hinweisen zu Gastronomie und Unterkünften werde zurzeit in die Datenbank des TTS eingepflegt. „Aus eigener Kraft könnte die Stadt ein solch weitreichendes touristisches Marketing nicht auf die Beine stellen“, erklärte Vogt. „Dazu sind wir personell und finanziell nicht gut genug aufgestellt.“ Durch das gemeinschaftliche Marketing seien Mehreinnahmen in Handel, Gewerbe und Gastronomie zu erzielen.

Für TTS-Geschäftsführer Roland Seel schließt der erneute Beitritt Hofheims eine Lücke im Verbandsgebiet, das vom Rheingau-Taunus-Kreis bis zur Wetterau reicht und von der Lahn bis zur Stadtgrenze von Wiesbaden und Frankfurt. Mit der Dachmarke „Taunus. Die Höhe“ könne man auch überregional Aufmerksamkeit erzielen – auf großen Messen wie der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin oder über die Homepage des Taunus Touristik Service, die im vergangenen Jahr 2,1 Millionen Mal angeklickt wurde. Geradezu explodiert ist in den vergangenen Monaten die Nachfrage nach Wander- und Radfahrangeboten im Taunus. Entsprechende Tourenvorschläge gibt es im Internet und in Broschüren, die bald wieder im Hofheimer Bürgerbüro ausliegen werden. Weitere Hefte befassen sich mit den Themen Kultur und Geschichte sowie Wohnmobil und Caravan.

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