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Hofheim

Hofheim: Stadt rollt Verfahren zu Baugebiet neu auf

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Zwei Dienstaufsichtsbeschwerden der Linken gegen den Hofheimer Magistrat haben bisher kein Ergebnis gebracht. Dennoch soll das Vergabeverfahren für die Voruntersuchungen zum Baugebiet „Römerwiesen“ wiederholt werden – mit anwaltlicher Begleitung.

Die Stadt Hofheim wird das Auswahlverfahren zur Vergabe der vorbereitenden Untersuchungen für das geplante neue Wohngebiet Marxheim II wiederholen. Das hat Bürgermeister Christian Vogt (CDU) angekündigt. Das Interessenbekundungsverfahren, das vor zwei Jahren gestartet worden war, werde damit aufgehoben.

Linken-Vertreter Bernd Hausmann hatte die Ordnungsmäßigkeit des ersten Verfahrens angezweifelt und moniert, der Magistrat der Main-Taunus-Kreisstadt wolle den Auftrag in sechsstelliger Höhe an eine Firma vergeben, die die geforderten Kriterien nicht erfülle und zudem das teuerste Angebot abgegeben habe.

Vor einem Jahr hatte Hausmann Landrat Michael Cyriax (CDU) aufgefordert, den aus seiner Sicht „fragwürdigen Vorgang“ rund um das umstrittene Baugebiet am südöstlichen Stadtrand von Hofheim zu überprüfen. Cyriax wies die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Magistrat zurück. Daraufhin schaltete Hausmann das Darmstädter Regierungspräsidium ein. Eine Antwort der Behörde steht laut Hausmann aus. In der Mitteilung des Bürgermeisters hingegen heißt es, dem Beschwerdeführer sei von der Kommunalaufsicht nicht recht gegeben worden. Dennoch solle das Verfahren wiederholt werden. Der mittlerweile neu gewählte Magistrat der Kreisstadt könne es so von Anfang an mitgestalten. Auch die Begleitung durch einen Anwalt sei vorgesehen.

Für das Neubaugebiet, das mittlerweile den Namen „Römerwiesen“ trägt, sollen Streuobstwiesen und Äcker auf einer Fläche von 30 Hektar weichen. Wohnungen für mehr als 3000 Menschen sind auf dem Areal geplant. Eine Bürgerinitiative will die Bebauung verhindern.

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