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Björn Breckheimer (Mitte) mit den beiden Showspielhaus-Geschäftsführern Hans-Jürgen Mock (links) und Bernhard Westenberger (rechts). Showspielhaus
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Björn Breckheimer (Mitte) mit den beiden Showspielhaus-Geschäftsführern Hans-Jürgen Mock (links) und Bernhard Westenberger (rechts). Showspielhaus

Hofheim

Hofheim: Showspielhaus plant Neustart im Herbst

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Nach fast 18 Monaten geht der Betrieb im Hofheimer Showspielhaus im September wieder los. Als neuer künstlerischer Leiter ist Schauspieler und Sänger Björn Breckheimer mit an Bord.

Auf seine Stammgäste kann sich das Hofheimer Showspielhaus verlassen. Rund 200 von ihnen sind während der Corona-Pandemie dem neu gegründeten Club der Showspielhaus-Ritter beigetreten und haben mit ihrer finanziellen Unterstützung geholfen, das Comedyhaus in der ehemaligen Papierfabrik an der Hattersheimer Straße durch zwei Lockdowns zu bringen. Zum Dank sind die 100 Tickets, die am 1. September, dem Tag der Wiedereröffnung, zur Verfügung stehen, ausschließlich für Clubmitglieder reserviert. Kostenlos können sie die Eröffnungsshow „King Kong und die blonde Tussie“ sehen.

Ab 2. September ist das Showspielhaus, das mit einer kurzen Unterbrechung 18 Monate lang geschlossen war, dann wieder für alle geöffnet. Karten gibt es seit Anfang Juli im Vorverkauf, statt 199 Plätzen stehen aber nur 100 pro Aufführung zur Verfügung. Noch sei das Interesse des Publikums überschaubar, sagte Geschäftsführer Bernhard Westenberger der Frankfurter Rundschau. „Wir verkaufen pro Tag zurzeit im Schnitt 10 bis 15 Tickets. Vor der Pandemie waren es mindestens 100.“ Das sei verständlich, weil niemand so recht wisse, was im Herbst auf die Veranstaltungsbranche zukomme. „Wir müssen abwarten, mehr können wir momentan nicht tun.“

Auf dem Programm stehen in den nächsten Monaten alte und neue Eigenproduktionen des Showspielhaus-Ensembles sowie Gastspiele bekannter Comedians und Kabarettisten wie Bodo Bach, Ingo Oschmann oder Tobias Mann. Auch die Reihe „Gag and Breakfast“ am Sonntagmorgen wird wieder aufgenommen.

Dank staatlicher Corona-Hilfen sei das Showspielhaus bisher gut durch die Pandemie gekommen. Keiner der fünf Festangestellten habe entlassen werden müssen, berichtet Westenberger. Für viele Tickets, die nicht eingelöst werden konnten, wurden Gutscheine ausgestellt, ausgefallene Vorstellungen, für die mehr als 100 Karten verkauft wurden, habe man auf 2022 verschoben.

Mit dem Schauspieler, Musicaldarsteller und Sänger Björn Breckheimer hat das Comedy-Haus seit kurzem einen neuen künstlerischen Leiter. In der Show „Corona-Tagebuch live“ steht er zusammen mit den Geschäftsführern Bernhard Westenberger und Hans-Jürgen Mock auf der Bühne.

In Hofheim leitet Breckheimer die Gesangschule „Stimmdich“, er ist Gesangspädagoge, Stimmbildner und Vocalcoach. Als Schauspieler und Sänger engagiert war er unter anderem schon am Schauspiel Frankfurt, am Wiesbadener Staatstheater sowie an Bühnen in Köln, Zürich und Hamburg.

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