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95 Wohnungen will Projektentwickler Instone im Norden Hofheims bauen, 20 sollen sozial gefördert sein.
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95 Wohnungen will Projektentwickler Instone im Norden Hofheims bauen, 20 sollen sozial gefördert sein.

Hofheim

Hofheim: Industriehallen sollen Wohnhäusern weichen

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Das Hofheimer Parlament hat grundsätzlich grünes Licht für ein Investorenprojekt an der Homburger Straße gegeben. Doch die Abgeordneten haben auch Änderungswünsche.

Noch können an der Homburger Straße 18 im Norden Hofheims nicht die Bagger rollen. Doch ein wichtiger Schritt ist getan, um auf dem zurzeit gewerblich genutzten Grundstück Wohnhäuser zu errichten. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte am Mittwochabend dafür, dass für das 8000 Quadratmeter große Areal ein Vorhaben- und Erschließungsplan aufgestellt wird – auf der Basis des Konzepts, das der Projektentwickler Instone Real Estate vorgelegt hat.

Das Essener Unternehmen, das unter anderem im Frankfurter Nordend die Güntersburghöfe realisieren soll, plant im Norden der Main-Taunus-Kreisstadt den Bau von 95 Wohnungen in sechs Gebäuden. Zurzeit stehen dort noch alte Werkshallen der Druckmaschinenfirma Polar Mohr, die nicht mehr genutzt werden. Und es sind Handwerks- und Gewerbebetriebe auf dem Gelände ansässig, das Instone vor kurzem gekauft hat. Einen Bebauungsplan gibt es für die Fläche nicht, doch sie liegt mitten im Wohngebiet, Wohnhäuser würden also gut hinpassen.

In einem Letter of Intent ist festgehalten, dass 20 Prozent der Wohnungen im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus errichtet und nach Fertigstellung an die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft verkauft werden sollen. Außerdem stellt der Investor in Aussicht, eine Kita für unter Dreijährige zu bauen. Entsprechende Betreuungsplätze werden in dem Stadtteil dringend gebraucht.

Die Grünen hätten sich gewünscht, frühzeitig in die Planungen des neuen Wohngebiets einbezogen zu werden, sagte deren Fraktionschef Daniel Philipp im Parlament. Seinem Antrag, der Investor möge auf allen Wohngebäuden Photovoltaikanlagen vorsehen und nicht nur auf zwei Dächern, stimmten die Abgeordneten zu.

Den Linken bereiteten die Pläne, eine U3-Betreuung vorzusehen, Sorgen. Es solle sowohl Plätze für unter als auch für über Dreijährige geben, forderte Sprecherin Barbara Grassel. Am Ende stimmte das Parlament einem nahezu gleichlautenden Antrag der CDU mehrheitlich zu.

Instone hatte bereits bei Vorstellung des Projekts zugesagt, dass sich die neuen Wohnhäuser in die vorhandene Bebauung gut einfügen sollten. Vorgesehen seien entlang der Homburger Straße und der Kantstraße zwei Vollgeschosse, an der Ecke Kantstraße/Liederbacher Weg drei Vollgeschosse sowie entlang des Liederbacher Wegs und im Inneren des Areals Gebäude mit vier Vollgeschossen.

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