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Freude, dass es den Adventsmarkt wieder gibt

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Der Hofheimer Adventsmarkt vor der idyllisch angestrahlten Türmchenzeile war sehr gut besucht. Homann
Der Hofheimer Adventsmarkt vor der idyllisch angestrahlten Türmchenzeile war sehr gut besucht. Homann © Eva-Maria Homann

Mehr Vereine als vor der Corona-Pause dabei / Sie mussten keine Standgebühr zahlen

Hofheim - Schön, dass wieder Leben in der Stadt ist“, sagt die Hofheimerin Maren Weidemann. Sie hatte sich am Samstagnachmittag mit zwei Freundinnen auf dem Hofheimer Adventsmarkt verabredet und schob sich durch die Besuchermassen. Der weihnachtliche Markt auf dem Platz am Untertor war Magnet für Besucher - und für 46 Vereine. „Es sind mehr als in den Jahren vor der Corona-Pause“, berichtet Vereinsringvorsitzender Wulf Baltruschat. Auch Anja Seeharsch vom städtischen Team Gewerbewesen freut sich über die „große Motivation“. Einige Vereine seien gut durch die Pandemie gekommen, andere hätten in dieser Zeit gelitten. „Der Adventsmarkt ist eine gute Gelegenheit, um die Vereinskassen aufzufüllen und Werbung zu machen“, so Baltruschat.

Die Holzbuden werden vom Vereinsring gestellt und über das Jahr instand gehalten, eine Standgebühr mussten Vereine in diesem Jahr nicht zahlen. „Das macht keinen Sinn, eine Stadt ist ohne Vereine nicht existent“, unterstreicht der Vereinsringvorsitzende. Ins Musikprogramm hätten sich viele Ensembles ebenfalls ehrenamtlich eingebracht, es sei voll ausgebucht.

So stimmte etwa der Posaunenchor Hofheim-Eppstein musikalisch auf die Adventszeit ein. Bürgermeister Christian Vogt absolvierte am Samstag seinen Standdienst beim Förderkreis Hofheimer Städtepartnerschaften. „Die Leute vor und hinter der Theke freuen sich, dass sie den Adventsmarkt wiederhaben“, hat er beobachtet. „Super“ findet Seeharsch das Bastel- und Mal-Angebot für Kinder der Bahai-Gemeinde. Zum ersten Mal seien sie dabei, erzählt Anisa Enayati, die gemeinsam mit anderen Jugendlichen Kindergruppen in der Gemeinde etabliert hat. evh

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