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Die nach dem Abriss des alten Kinogebäudes entstandene Baulücke soll geschlossen werden.
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Die nach dem Abriss des alten Kinogebäudes entstandene Baulücke soll geschlossen werden.

Hofheim

Capitol 2.0 geht an den Start

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) investiert sechs Millionen in ein neues Gebäude am früheren Standort des Capitol-Kinos. Eine Fitnesskette wird Ankermieter.

Seit Jahren klafft die Baulücke in der Lorsbacher Straße unterhalb der Rheingaubrücke. 2002 wurde das Capitol-Kino geschlossen; das Haus, in dem es untergebracht war, später abgerissen. Mit dem Projekt Capitol 2.0 will die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) jetzt an die Vergangenheit anknüpfen – allerdings nur vom Namen her. Denn Kino wird in dem modernen fünfstöckigen Gebäude keines mehr sein. Stattdessen soll im Erdgeschoss Gewerbe unterkommen, im vierten und fünften Stock sind Penthauswohnungen geplant; und für die erste bis zur dritten Etage ist mit der Fitnesskette „Fit 711“ bereits ein Ankermieter gefunden, der zusätzlich Frequenz in die Hofheimer Innenstadt bringen soll.

Bis zu 500 Kunden am Tag prognostiziert der Gründer von Fit 711, Markus Fritz, für das Hofheimer Studio. Seine Kette, die 2008 das erste Fitnessstudio in Eschborn eröffnete, sei der am schnellsten wachsende Anbieter im Rhein-Main-Gebiet, sagt Fritz. Zwischenzeitlich ist Fit 711 an sechs Standorten in der Region vertreten, darunter in Schwalbach und Bad Homburg. Ende des Jahres eröffnet ein Studio in der Frankfurter Zeilgalerie.

Auf einer Fläche von 1200 Quadratmetern werden die Fitnessgeräte auf den drei Etagen untergebracht; auch Sportkurse werden angeboten. Mehr als eine Million Euro investiert Fit 711 in das Hofheimer Studio, ein Dutzend Mitarbeiter – ausgebildete Trainer, Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten sollen beschäftigt werden.

Bodentiefe Fenster

Für ihren Ankermieter hat die HWB das Gebäude Capitol 2.0, das sie schon seit einem halben Jahr vermarktet, ein bisschen umgeplant. So gibt es jetzt zum Beispiel bodentiefe Fenster im ersten Obergeschoss, damit die Freizeitsportler den Blick nach draußen haben. Sie freue sich über die zeitgemäße Nutzung des ehemaligen Kinogeländes, das die letzten Jahres über als geschotterter Parkplatz nicht unbedingt eine Augenweide war, sagte Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) gestern bei Vorstellung des Projektes.

„Die HWB ist für uns auch Stadtentwicklungsgesellschaft, deren Aufgabe es ist, Baulücken zu schließen.“ Das neue Wohn- und Geschäftshaus, in das die HWB rund sechs Millionen Euro investiert, soll sich der Umgebung bestmöglich anpassen. Die Bauhöhe des Capitol 2.0 ist gestaffelt; es gibt eine neue Treppe von der Rheingaubrücke und einen Fahrstuhl außen am Gebäude, den jedermann nutzen kann. In der Parkgarage sind rund 50 Stellplätze vorgesehen. Der dreieckige Baukörper diene auch als Schallschutz für die in Richtung Innenstadt liegenden Wohnhäuser, sagte Kristina Meurer vom Planungsbüro Meurer.

Für die zwei bis drei Läden im Erdgeschoss gebe es bereits eine Menge Interessenten, berichtete HWB-Geschäftsführer Josef Mayr. Keine Sorgen bereitet ihm auch die Vermietung der Penthousewohnungen mit Terrasse im 300 Quadratmeter großen Dachgeschoss. Für 14 Euro pro Quadratmeter will die HWB die Wohnungen vermieten – freien Blick über die Dächer Hofheims bis zum Taunus inklusive.

Zurzeit laufen die Abstimmungen mit den Behörden, im Herbst 2014 will die HWB mit den Bauarbeiten beginnen. 2015 soll das Capitol 2.0 stehen. Das neue Gebäude werde dazu beitragen, „dass noch mehr Leben in die Stadt kommt“, ist Stang überzeugt. „Vor oder nach dem Training bietet es sich an, in Hofheim zu shoppen oder essen zu gehen – besonders im Sommer, wenn es viele Restaurants mit Gastgärten in unmittelbarer Nähe gibt.“

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