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Wahlurne

Bürgermeisterwahl in Hofheim

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Hofheim

Alle Infos zur Bürgermeisterwahl in Hofheim und zu den Kandidaten auf einen Blick.

Am Sonntag, 24. März, wird in der Main-Taunus-Kreisstadt Hofheim ein neuer Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin gewählt. Die Wahllokale in den 20 Wahlbezirken sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Ergebnisse der Bürgermeisterwahl werden ab 18 Uhr in den Malersälen im Obergeschoss der Stadthalle präsentiert.

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Rund 30 000 Bürgerinnen und Bürger sind wahlberechtigt und können beim Urnengang ihre Stimme abgeben. Briefwahlunterlagen können bis Freitag, 22. März, um 13 Uhr beantragt werden. Das Briefwahlbüro ist von Montag bis Freitag von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

Die Kandidaten

Christian Vogt, CDU:

Als christdemokratischer Bewerber hat Christian Vogt die stärkste Fraktion im Hofheimer Stadtparlament hinter sich. Der 39-Jährige hat eine Banklehre absolviert und Jura studiert. Er arbeitet als Grundsatzreferent im hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Davor war er Büroleiter des Rüsselsheimer Oberbürgermeisters Patrick Burghardt und Hessentagsbeauftragter. Seit 2006 ist Vogt Stadtverordneter, 2011 wurde er zum Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes gewählt. Er ist verheiratet und wohnt in Diedenbergen.  www.christian-vogt.info

Bernhard Köppler, SPD:  Die SPD-interne Kandidatenkür gegen seinen politischen Mitstreiter Wulf Baltruschat hat Bernhard Köppler gewonnen. Jetzt will der 54-Jährige, der mit seiner Frau in der Kernstadt wohnt, erneut den Chefsessel im Hofheimer Rathaus für die Sozialdemokraten erobern. Bernhard Köppler ist Architekt und arbeitet als Projektleiter für Integrierte Stadtentwicklung und Kommunalberatung in der NH Projektstadt der Nassauischen Heimstätte. Er ist Mitglied des Stadtparlamentes und seit 2014 Vorsitzender der SPD Hofheim. www.bernhard-koeppler.de

Bianca Strauss, Grüne: Die Co-Vorsitzende des Ortsverbandes der Hofheimer Grünen ist 49 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Söhne. Aufgewachsen ist Bianca Strauss in Usingen im Hochtaunuskreis. Sie hat Politikwissenschaft und Germanistik an der Universität Gießen studiert, ist ausgebildete Journalistin und arbeitet seit 2008 als selbstständige Kommunikations- und Marketing-Beraterin. 2004 ist sie mit ihrer Familie nach Hofheim gezogen, aktuell lebt sie im Stadtteil Wallau. www.bianca-strauss.de

Andreas Nickel, FWG: Der Fraktionschef der Freien Wähler fällt häufig durch wortgewaltige Redebeiträge im Stadtparlament auf. Im Bürgermeisterwahlkampf hat Andreas Nickel für seinen Song „Rock over Hofheim“ zum Mikrofon gegriffen. Im Refrain teilt er den Bürgern mit, was sie von ihm erwarten können, „wenn ich der Bürgermeister von Hofheim wär“. Nickel ist 52 Jahre alt, zweifacher Vater und als Polizeibeamter Vizechef der Kripo des Main-Taunus-Kreises. Er wohnt in Lorsbach. www.fwg-hofheim.de

Barbara Grassel, Linke: 2015 ist sie aus der SPD ausgetreten, die lange Jahre ihre Heimat war. Seither engagiert sich Barbara Grassel für die Linken – im Hofheimer Parlament ebenso wie im Main-Taunus-Kreistag. Die 62-Jährige ist mit dem Linken-Stadtverordneten Bernd Hausmann verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes. Von Beruf ist die gebürtige Karlsruherin Rechtsanwältin, ihre Kanzlei hat sie im Hofheimer Stadtteil Lorsbach. Barbara Grassel tritt zur Wahl am 24. März als parteilose Kandidatin an. 

Wilhelm Schultze, parteilos: „König von Lorsbach“ – so nennt sich Wilhelm Schultze selbstironisch in einem Video auf Youtube, in dem er mit seinem selbst gedichteten Rap Werbung für sich als Bürgermeisterkandidat macht. Der 23-Jährige studiert Medien und Kommunikationsmanagement in Idstein und schreibt gerade an seiner Bachelorarbeit. Politisch in Erscheinung getreten ist der Lorsbacher bisher nicht, auch weil er sich nach eigenen Angaben „mit keiner Partei wirklich identifizieren kann“. Im Internet wirbt er um Spenden für seinen Wahlkampf. www.wilhelmottoklaus.de

Friederike Röhr, parteilos: Als „Freddy“ ist Friederike Röhr vielen Hofheimern bekannt. Die 54-Jährige leitet ein Bewegungs- und Gesundheitszentrum im Stadtteil Diedenbergen. Sie ist ausgebildete Gymnastiklehrerin, engagiert sich seit 2011 als Vorsitzende im Deutschen Gymnastikbund und ist solcherart nach eigenen Angaben unter anderem mit Gesundheits- und Bildungspolitik sowie mit dem Kinderförderungsgesetz befasst. Ins Hofheimer Rathaus strebt die Mutter eines 16-Jährigen Sohnes als „politisch unverbrauchte Kandidatin“, die sich den Bürgern besonders nahe fühlt. 

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