Klima

Abkühlung für Städte

  • vonDiana Unkart
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Die Fraktionen von Grünen, CDU und FDP im Kreistag im Main-Taunus-Kreis wollen ein Klimaprojekt nutzen, um Kommunen besser gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen.

Die Fraktionen von Grünen, CDU und FDP wollen in der nächsten Kreistagssitzung beantragen, dass das Projekt „Klimprax Stadtklima“ vorgestellt und genutzt wird. Das kündigen die Grünen in einer Mitteilung an. „Wir sind bereits mitten in der Klimakrise“, heißt es weiter. Bei „Klimprax“ gehe es darum, Städte als Lebensräume besser zu verschatten, zu belüften und abzukühlen.

In dem Projekt habe das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie gemeinsam mit den Modellstädten Mainz und Wiesbaden analysiert, wie gegen die spürbaren Folgen der Klimaerhitzung in den Kommunen angegangen werden könne. Klimprax beschäftige sich mit den temperaturbedingten Klimafolgen für Kommunen. Dabei stünden die Untersuchung des gegenwärtigen und zukünftigen Stadtklimas, die Ermittlung des Handlungsbedarfs und Anpassungsmöglichkeiten sowie die Formulierung von Empfehlungen für die kommunale Planungspraxis im Mittelpunkt.

„Die bisherigen Erkenntnisse aus dem Projekt können für zukünftige Planungen des Kreises und der kreisangehörigen Städte und Gemeinden genutzt werden“, heißt es im Antrag der drei Fraktionen.

Es handele sich um Vorgaben, die in den Kommunen vergleichsweise einfach umgesetzt werden könnten, um Hitze und Trockenheit als Folgen des Klimawandels zu begegnen. „Unsere Kommunen zu informieren, soll nur der erste vom Kreistag initiierte Schritt sein“. Mittel- und langfristig wolle man beratend unterstützen und koordinieren. Darüber hinaus fordern die Grünen, dass sich der Main-Taunus-Kreis zukünftig am „Intelligenten Wasserressourcen-Management“ beteiligt. Dieses Vorhaben wurde ebenfalls vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie initiiert.

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