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Zahlreiche Verstoße gegen verschiedene Corona-Regelungen gab es bereits im Main-Taunus-Kreis (Symbolbild).
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Zahlreiche Verstoße gegen verschiedene Corona-Regelungen gab es bereits im Main-Taunus-Kreis (Symbolbild).

Hofheim

90.000 Euro an Corona-Bußgeldern

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
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Beim Main-Taunus-Kreis sind bereits 900 Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen und Corona-Schutzverordnungen gemeldet worden. Und es werden immer mehr.

Mehr als 900 Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnungen sind dem Main-Taunus-Kreis seit deren Inkrafttreten gemeldet worden. 90 000 Euro an Bußgeld wurden bislang verhängt. Das teilte Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Madlen Overdick (Grüne) mit.

Allein im November und Dezember gingen insgesamt 330 und in der ersten Januarhälfte weitere 140 Anzeigen beim Kreis ein; Polizei und Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden hätten sie gemeldet. Und die Zahlen stiegen weiter rasant an. In den meisten Fällen geht es laut Overdick um Verstöße von Privatpersonen gegen das Kontaktverbot im öffentlichen Raum, die mit jeweils 200 Euro geahndet werden. Dabei handle es sich vor allem um Jugendliche, die das Bußgeld teilweise in Raten über mehrere Monate abbezahlten.

Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnungen seien auch beim Gewerbe angezeigt worden. Fehlende oder unzureichende Hygienekonzepte sowie fehlende oder unvollständige Gästelisten in der Zeit, in der Restaurants überhaupt öffnen durften, schlugen mit jeweils bis zu 1000 Euro zu Buche. Habe das Personal in Gaststätten keine Maske getragen, seien bis zu 200 Euro fällig geworden. Bei mehrfachen Verstößen erhöhte sich der Betrag. Das höchste bislang festgesetzte Bußgeld bezifferte Overdick auf 2418 Euro.

Das Landratsamt hat bisher mehr als ein Drittel der Anzeigen bearbeitet und Bußgeldbescheide über rund 90 000 Euro verschickt. Die Hälfte davon wurde bereits bezahlt. Bei der Höhe orientiert sich der Kreis an einem Katalog des Landes Hessen. Die meisten Ertappten seien einsichtig, berichtete Overdick. Nur in 20 Fällen sei gegen einen Bescheid Einspruch eingelegt worden; dafür sei das Amtsgericht zuständig. Overdick appellierte an die Bürger:innen, sich an Auflagen und Beschränkungen zu halten: „Wer dagegen verstößt, handelt verantwortungslos gegenüber sich und anderen. Diese Nachlässigkeit können wir uns angesichts der hohen Infektionszahlen nicht leisten.“

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