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Hofheim

60 neue Wohnungen im Norden Hofheims

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
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Die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft startet ein Neubauprojekt südlich des Finanzamtes. Erstmals soll es Wohnungen speziell für Mitarbeitende der Stadt geben.

Wie überall in der Rhein-Main-Region wird auch in der Main-Taunus-Kreisstadt Hofheim dringend neuer Wohnraum gebraucht. 1200 Menschen aus rund 500 Haushalten stünden auf der Warteliste der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB), sagte Geschäftsführer Norman Diehl gestern in einem Pressegespräch. Die Anzahl der Wohnungssuchenden, die sich bei der HWB vormerken lassen, sei in den vergangenen zwei Jahren um 20 Prozent gestiegen.

Mit dem größten Neubauprojekt der vergangenen 40 Jahre will die HWB jetzt gegensteuern. Auf einer Fläche hinter dem Finanzamt am nördlichen Stadtrand sollen 60 neue Wohnung für bis zu 200 Menschen entstehen. Die Skizzen, die die Architekten bereits angefertigt haben, zeigen vier vierstöckige Gebäude mit jeweils einem zusätzlichen Staffelgeschoss und begrünten Dächern. Sie sollen im Anschluss an die bereits bestehende HWB-Siedlung an der Höchster Straße entstehen. Das dortige Ballsport-areal sowie ein Garagenhof müssen dafür weichen.

Das Projekt

4200 Quadratmeter groß ist das Areal südlich des Finanzamtes, auf dem das neue Quartier entsteht.

Vier Mehrfamilienhäuser mit rund 60 Wohnungen will die Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) errichten. Baubeginn soll 2022 sein.

Knapp 20 Millionen Euro werden investiert, die Verlegung des Ballspiel-areals inklusive. aro

Der Bolzplatz solle noch vor Baubeginn in unmittelbarer Nähe neu errichtet werden, kündigte Bürgermeister Christian Vogt (CDU) an. Mit Jugendlichen sei man im Gespräch, sie sollen bei der Neugestaltung mitreden. Dass das neue Sportgelände auf der geplanten Trasse der Umgehungsstraße B519 neu liege, nehme man in Kauf. Sollte die Straße, über die schon jahrzehntelang diskutiert wird, irgendwann tatsächlich gebaut werden, müsse man nach einer anderen Lösung für das Ballsportareal suchen.

Der Wohnungsmix in den HWB-Neubauten hinter dem Finanzamt soll alle Bedürfnisse berücksichtigen. Geplant seien Single-Wohnungen ebenso wie Wohnungen für Familien mit mehreren Kindern, sagte Norman Diehl. Ein Drittel sollen öffentlich geförderte Sozialwohnungen sein, ein Drittel frei finanziert und ein Drittel geförderte Wohnungen für Menschen mit mittlerem Einkommen.

Erstmals will die HWB in dem neuen Quartier auch Wohnraum speziell für Mitarbeitende der Stadt und ihrer Beteiligungsgesellschaften anbieten. Zehn Wohnungen werden laut Diehl für diesen Zweck reserviert.

Alle Häuser werden über Fahrstühle verfügen, die Wohnungen sollen Balkone und Loggien erhalten. Autos werden zum größten Teil unter der Erde verschwinden. Geplant ist laut Projektentwickler André Reisig eine Tiefgarage mit bis zu 70 Stellplätzen. Auch HWB-Mieter:innen, für die durch den Neubau Parkplätze wegfallen, sollen dort ihre Fahrzeuge abstellen können.

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