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Notizen, Fotos, historische Dokumente: Die Unterlagen von Josef Nix.  

Hofheim

Hofheim: Nachlass aus Amerika

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Das Stadtarchiv Hofheim erhält Alben des Familienforschers Josef Nix.

Seit vergangener Woche ist das Stadtarchiv um einen besonderen Schatz reicher. Zehn gebundene Alben mit Fotografien und Material zur Familienforschung aus dem Nachlass des Hofheimer Studienrates und Heimatforschers Josef Nix sind aus den USA zurück nach Hofheim gekommen.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, hat die Nix-Enkelin Hermi Woodward, die in den USA lebt, dieses Material dem Stadtarchiv zur Verfügung gestellt. Zwei weitere Lieferungen werden in den kommenden Monaten erwartet. Das Material wird im Archivprogramm erfasst und fachgerecht verpackt. Die Unterlagen von Nix können dann im Stadtarchiv eingesehen werden.

Josef Nix wurde 1889 in Hofheim geboren. Nach dem Abitur studierte er Mathematik, Physik, Chemie und Französisch in Göttingen und Straßburg. Nach dem Ersten Weltkrieg schlug er die Lehrerlaufbahn ein und ließ sich in Mayen in der Eifel nieder.

Hier unterrichtete er bis zu seiner Pensionierung. Als sein Haus dort 1944 bei Fliegerangriffen zerstört wurde, kehrte er nach Hofheim zurück, wo er am 18. November 1964 starb. Nix war verheiratet mit Maria Staab, einer Schwester des bekannten Hofheimer Bäcker- und Konditormeisters Franz Staab.

Besonders gewürdigt werden muss sein Einsatz bei der Einrichtung des Stadtarchivs. So sicherte er bei der Auflösung des Speichers im Alten Rathaus unter anderem Listen aus den Jahren 1566 und 1568 über die Türkenschatzung und Protokolle der Gerichtsschreiber von 1626 bis 1634. Die Stifterin Hermi Woodward wuchs in Wien auf, wanderte 1976 in die USA aus und arbeitete dort an der University of Texas. Bis zum Tod ihres Großvaters verbrachten sie und ihre Geschwister die Ferien gemeinsam mit ihrer Mutter Maria Troglauer, geborene Nix, regelmäßig in Hofheim. 

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