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Hofheim

Gegen Neubaugebiet

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
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Eine Bürgerinitiative in Hofheim tritt zur Kommunalwahl mit eigener Liste an.

In der Main-Taunus-Kreisstadt Hofheim tritt erstmals eine Liste zur Kommunalwahl an, die ein einziges Ziel hat: „Marxheim II“, das geplante große Neubaugebiet am südöstlichen Stadtrand, zu verhindern. Die Bürgerinitiative „Feld statt Beton“, die seit geraumer Zeit dafür kämpft, das Naherholungsgebiet mit Streuobstwiesen und Äckern zwischen dem Hofheimer Hochfeld und der A66 zu erhalten, hat dafür im November die Wählervereinigung „Wir für Marxheim“ (WfM) gegründet. Die nötige Anzahl von Unterstützerunterschriften, um zur Wahl antreten zu können – in Corona-Zeiten sind es 45 statt bisher 90 – habe man problemlos bekommen, sagte Helmut Kornmann der FR.

Der 72-jährige Diplomkaufmann ist Spitzenkandidat der Wählergemeinschaft. Auf Platz zwei steht Gabriele Wilhelm (60), mehr Kandidat:innen schickt die Liste nicht ins Rennen.

Die Menschen in Hofheim sollten eine Möglichkeit erhalten, sich mit ihrer Stimme für die Erhaltung des ländlich-natürlichen Lebensraums einzusetzen, begründen Kornmann und Wilhelm ihr Engagement. Die etablierten Hofheimer Parteien erweckten derzeit den Eindruck, als gebe es keinen Widerstand gegen das Neubaugebiet. „Dem ist aber nicht so“, sagt Kornmann.

Auf dem 30 Hektar großen Areal am Ortsrand von Marxheim sind Wohnungen für mehr als 3000 Menschen geplant. Im Dialog mit den Hofheimer Bürger:innen soll das städtebauliche Projekt, das zwischenzeitlich den Namen „Römerwiesen“ bekommen hat, in den nächsten Jahren entwickelt werden.

In Hofheim treten zur Wahl am 14. März außerdem CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke, Freie Wähler und die Bürger für Hofheim (BfH) an. Die Wahlergemeinschaft Wallau (WGW), die 2016 erstmals kandidiert hatte, zieht sich aus der Stadtpolitik zurück.

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