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Verfällt: Das Königin-Viktoria-Denkmal in Hochheim.

Hochheim

Sanierung im Weinberg

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40.000 Euro gibt es von Bund und Land für die Sanierung des Königin-Viktoria-Denkmals.

Mit 40 000 Euro fördert der Bund im Rahmen eines Denkmalschutz-Sonderprogramms die Sanierung des Königin-Viktoria-Denkmals in den Hochheimer Weinbergen, dies teilt das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit.

Das Geld wird dem Eigentümer des Denkmals, Wolfram Hupfeld aus Hattersheim, zugeteilt. Bewirtschaftet wird der Königin-Viktoria-Weinberg, auf dem das neugotische Denkmal steht, seit 2010 von Rainer Flick. Der Winzer ist froh, dass die Sanierung nun bald starten wird. Der Sandstein bröckelt, der Stuck ist abgeplatzt,das Löwenmaul, aus dem Wasser sprudelt, kaum mehr erkennbar.

Zum 200. Geburtstag der Queen-Viktoria im Jahr 2019 macht das sieben Meter hohe Monument noch keinen Staat. Aber nach der rund 200 000 Euro teuren Sanierung ist eine Neu-Enthüllung im Jahr 2020 geplant.

In den 1990er Jahren wurde das 1854 gebaute Denkmal schon einmal saniert, der Glanz aber hielt nicht lange. Flick hofft, dass die Instandsetzung diesmal nachhaltiger erfolgt. 10 000 Euro gibt die Stadt Hochheim dazu. Zudem hat die Bürgerstiftung zu Spenden aufgerufen. Etliche Bürger sind dem Aufruf gefolgt, manche haben fünfstellige Beträge gestiftet, erklärt der Vorsitzende des Stiftungsrats, der Bürgerstiftung, Klaus-Peter König. Der Denkstein ist eine Reminiszenz an den Besuch der Königin Viktoria in den Hochheimer Weinbergen, er stellt eine Zinne von Windsor Castle dar. Ein malerisches Etikett ziert noch immer jede Flasche Wein, die vom Königin-Viktoria-Weinberg stammt,

,Für Winzer Flick symbolisiert das Monument den Siegeszug der Hochheimer Weine in alle Welt, der noch immer anhält.

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