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Zuckerwatte-Stand am Hochheimer Markt.

Hochheim

Riesenrad und Pferdeschau

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Auf dem Weihergelände beginnt der Hochheimer Markt, eines der größten Volksfeste Deutschlands. Bis zu 600.000 Besucher werden erwartet.

Schon vor gut zwei Wochen hat der Aufbau des Hochheimer Marktes begonnen. 700 Stände stehen jetzt dicht an dicht auf dem Weihergelände, wo am morgigen Freitag eines der größten Volksfeste Deutschlands eröffnet wird. Allein 400 Krammarkthändler sind angereist, 70 Imbissstände gibt es auf dem Hochheimer Markt, an 60 Ständen werden Wein, Glühwein und Bier ausgeschenkt. 120 Händler präsentieren in einem große Messezelt und auf dem Freigelände Gartengeräte, Gesundheits- und Fitnessartikel sowie Haushaltsgeräte.

Inmitten des Festgeländes ragt das 55 Meter hohe Europarad in die Höhe. Nach Angabe der Veranstalter ist es das größte transportable Riesenrad der Welt mit offenen und drehbaren Gondeln. Drum herum gruppieren sich andere beliebte Fahrgeschäfte wie die Geisterbahn „Haunted Mansion“, der 25 Meter hohe Gondel-Turm „The King“, das Hochfahrgeschäft „Night Style“ sowie Autoscooter, Wellenflug und 9D-Action-Kino.

Der Hochheimer Markt findet in diesem Jahr zum 534. Mal statt. Mehr als eine halbe Millionen Besucher werden bis zum Dienstag kommender Woche in der Stadt im Main-Taunus-Kreis erwartet.

Neben Vergnügungspark, Krammarkt, Dippegass‘ und historischem Markt sind es vor allem die traditionellen Pferde- und Rinderzuchtschauen, die die Besucher nach Hochheim ziehen.

Neben der Bezirks-Pferdeschau am Marktsamstag und der größten Galloway-Jungrinderschau Deutschlands am Sonntag gibt es am Marktmontag einen großen Viehmarkt, bei dem Pferde, Ponys, Esel, Ziegen, Schafe, Schweine, Hasen und Hühner verkauft werden. Kinder können auf Shetlandponys reiten. Wer die Strecke zwischen dem Markt und Viehmarktgelände am Käsbachtal nicht zu Fuß zurücklegen will, kann mit einer Bimmelbahn fahren.

Bereits in den vergangenen Jahren wurde ein Sicherheitskonzept ausgearbeitet für den Hochheimer Markt, zu dem an einem einzelnen Tag bis zu zehnmal so viele Besucher kommen, wie die Stadt Einwohner hat. An den vier Hauptzufahrtsstraßen sind Betonblöcke auf versenkbaren Rollen aufgestellt, die nur in Ausnahmefällen, etwa bei einem Rettungseinsatz, entfernt werden. Es gibt exakte Ablaufpläne, wie das 70.000 Quadratmeter große Festgelände im Notfall geräumt werden kann. 13 riesige Lichtmasten sorgen dafür, dass das Areal auch bei Stromausfall ausgeleuchtet wird. Damit sich auch nicht ortskundige Polizisten und Sicherheitskräfte in Hochheim zurecht finden, seien eigens 500 Stadtpläne gedruckt worden, sagte Marktleiter Thomas Pokoyski der FR.

Besuchern wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hochheimer Markt anzureisen. Ab Wiesbaden-Delkenheim und Wiesbaden-Nordenstadt sind Pendelbusse zum Weihergelände eingerichtet. Eine eigene „Marktlinie“ fährt auch ab Rüsselsheim und Bischofsheim.

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