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Hochheim

Hochheim: Grundsteuer wird 2022 erhöht

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Hochheims Bürgermeister Dirk Westedt hat einen ausgeglichenen Haushaltsplan für 2022 vorgelegt. Grundstücks- und Immobilienbesitzer müssen künftig tiefer in die Tasche greifen.

Bei Einbringung des Haushalts 2021 steckte Hochheim tief in den roten Zahlen. Ein Defizit von drei Millionen Euro prognostizierte Bürgermeister Dirk Westedt (FDP) im vergangenen Herbst für das ordentliche Ergebnis. Die Genehmigung des Zahlenwerks erfolgte erst Ende August dieses Jahres – mit zahlreichen Auflagen. Jetzt kann der Kämmerer aufatmen. Vor allem dank einer Gewerbesteuernachzahlung von 4,7 Millionen Euro wurde aus dem Minus ein Plus von 1,4 Millionen Euro. Am gestrigen Donnerstag hat Westedt den Nachtragshaushalt im Parlament vorgestellt. Bis Jahresende muss er beschlossen werden.

Positiv blickte Westedt auch in die Zukunft. Bis 2025 geht er von gleichbleibenden oder steigenden Steuereinnahmen und ausgeglichenen Haushalten aus. Deutlich mehr Geld sollte auch durch Schlüsselzuweisungen und Zuschüsse des Landes Hessen in die Hochheimer Stadtkasse kommen. Aufwendungen von Sach- und Dienstleistungen sollen hingegen sinken, die Zahl der Stellen in der Stadtverwaltung inklusive der Eigenbetriebe nur leicht ansteigen. Einnahmen von 43 Millionen Euro stehen 2022 Ausgaben von rund 42,6 Millionen Euro gegenüber.

Stärker zur Kasse gebeten werden in den nächsten Jahren Grundstücks- und Immobilienbesitzer in Hochheim. Die Hebesätze der Grundsteuer A sowie B sollen 2022 jeweils um 20 Punkte auf 495 Prozent angehoben werden. Ab 2023 ist eine weitere Erhöhung auf 505 Punkte geplant. Der Hebesatz der Gewerbesteuer bleibt mit 360 Prozentpunkten unverändert. Hochheim liegt damit im Mittelfeld der Main-Taunus-Kommunen.

25 Millionen Euro Schulden haben Stadt und Stadtwerke zurzeit, vor allem durch langfristige Darlehen. Das sei nicht einmal halb so viel wie im Jahr 2007, rechnete Westedt vor.

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