Bis 2023 soll die Grundschule in Hochheim ein Gebäude dazu bekommen.
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Bis 2023 soll die Grundschule in Hochheim ein Gebäude dazu bekommen.

Hochheim

Hochheim: Erweiterungsbau für Astrid-Lindgren-Schule

  • Kerstin Klamroth
    vonKerstin Klamroth
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Bis 2023 soll die Grundschule in Hochheim ein Gebäude dazu bekommen.

Platz für mehr Schüler und Platz für die Betreuung jedes Kindes“: Das ist nach den Worten von Landrat Michael Cyriax (CDU) das Ziel eines neuen Erweiterungsbaues für die Astrid-Lindgren-Schule. Den Angaben zufolge soll bis 2023 an der Grundschule ein neues Gebäude entstehen, außerdem erhalten einige Räume im Altbau neue Funktionen. Der Kreis investiert 14,7 Millionen Euro.

Mit der Erweiterung wird die Schule insgesamt 18 Klassen- und 9 Gruppenräume, einen Ganztagsbereich mit Betreuungsräumen und Mensa haben. Im Erweiterungsbau sind dann zehn Klassen- und fünf Gruppenräume, Fachräume, die Mensa und Betreuungsräume untergebracht; die Verwaltung und die restlichen Klassen- und Gruppenräume bleiben im bisherigen Gebäude. Für die Übergangszeit während der Bauphase wurden auf dem Schulgelände bereits zwei Klassenraumcontainer aufgestellt.

Hintergrund ist den Angaben zufolge ein Neubaugebiet, das derzeit im Bezirk der Schule entsteht. Den Berechnungen des Kreises zufolge werden fast 20 Kinder pro Jahr zusätzlich in die Schule gehen. Die Schule sei derzeit mehrheitlich dreizügig, die bisherigen Räume reichten nicht aus, rechnet Cyriax vor. Mit der Erweiterung könne die Schule komplett vierzügig werden. Die Räume ließen ein Betreuungsangebot für sämtliche Kinder an der Schule zu.

Wenn der Neubau fertig ist, sollen noch einige Räume im Bestandsgebäude umgebaut werden, außerdem werden die Außenanlagen erneuert. Baubeginn für das gesamte Vorhaben ist nach derzeitigem Stand Anfang 2021. Der Erweiterungsbau soll im Herbst 2022 fertig sein, das Bestandsgebäude dann im Frühjahr 2023.

Das Projekt habe der Kreis in Abstimmung mit der Schule entwickelt, so Cyriax. Pläne dazu werden demnächst in den Fachausschüssen des Kreistages vorgestellt, parallel werden Lehrkräfte und Eltern informiert.

Die Simulationszeichnungen der Architekten zeigten, wie spielerisch-kindgemäßes Lernen in angenehmer Atmosphäre künftig durch die Raumgestaltung unterstützt werden könne. 

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