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Hochheim: Akademie soll weiter den Namen „Boris Becker“ tragen

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Von: Diana Unkart

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Das einstige Tennisidol sitzt in Haft. Die Gründer der Tennisakademie halten dennoch an ihren Plänen fest.

Die Gründer der Boris Becker International Tennis Academy (BBITA), Khaled Ezzedine und Geschäftspartner Daniel Köhler, stehen nach eigenen Angaben auch nach den jüngsten Entwicklungen zu ihrem Geschäftspartner Boris Becker. Der ist kürzlich wegen Insolvenzverschleppung zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

„Boris Beckers Verdienste um das deutsche Tennis sind einmalig. Er hat in seinem Leben sicherlich einige falsche Entscheidungen getroffen, aber unserer Akademie seinen Namen zu verleihen, gehört nicht dazu. Wir stehen fest an seiner Seite, wie übrigens der Deutsche Tennisbund auch“, sagt Khaled Ezzedine.

Nach Beratungen, auch mit Beckers Team, stehe fest, dass die Planungen weitergeführt würden. In Hochheim entstehe das für die Nachwuchsförderung wichtigste und größte Tennisprojekt der vergangenen Jahrzehnte.

Der Bau der Academy schreite voran. In wenigen Tagen würden die ersten sieben Außenplätze fertiggestellt. Nach dem Bau der Außenplätze sollen die nächsten Bauabschnitte folgen. Unter anderem werde das Hauptgebäude mit Internat, Schule, Büros und Restaurant errichtet. Vorgesehen ist zudem der Bau eines Hotels und von Wohneinheiten für die Eltern. Rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter will die Akademie nach eigenem Bekunden beschäftigen. diu

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