Hochheim

Appellbrief zu Fluglärm und Wirbelschleppen

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Grüne aus dem Landkreisen Main-Taunus und Groß-Gerau verlangen von der Landespolitik Antworten im Koalitionsvertrag.

Was steht im Koalitonsvertrag zur Ausweitung des Nachtflugverbotes am Frankfurter Flughafen? Wie sollen künftig Starts und Landungen zwischen 23 und 24 Uhr sanktioniert werden? Wird der Planfeststellungsbeschluss um den Schutz vor Wirbelschleppen ergänzt? Und welche konkreten Maßnahmen plant eine schwarz-grüne Landesregierung, damit die Zahl der Kurzflüge innerhalb Deutschlands sinkt?

Antworten auf diese und weitere Fragen verlangen Grüne aus den Landkreisen Main-Taunus und Groß-Gerau von Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Umweltministerin Priska Hinz.

Die Initiatoren des „Appellbriefes zu Koalitonsgesprächen“ an die beiden grünen Landespolitiker sind Birgit von Stern aus Hochheim sowie Dirk Treber und Wilma Frühwacht-Treber aus Mörfelden-Walldorf. Im Wahlkampf seien Luft- und Lärmbelastung in den Kommunen rund um den Frankfurter Flughafen Schwerpunkt-Themen gewesen, heißt es in dem Schreiben. Nach den Koalitionsverhandlungen müssten die Grünen-Vertreter vor Ort mit Sicherheit erneut Stellung dazu nehmen.

Dank grüner Politik sei bei Nahmobilität, Energiewende, Forstwirtschaft und Ökolandbau einiges in Hessen auf den Weg gebracht worden. Jetzt müsse auch beim Luftverkehr „entschiedener der Hebel angesetzt werden, um sein bedrohliches Wachstum auszubremsen“. 

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