Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schüler der „Roboter-AG“ der Max-von-Gagern-Schule 2011 im Trainingszentrum, hier mit dem MH5 (Handlungsroboter).
+
Schüler der „Roboter-AG“ der Max-von-Gagern-Schule 2011 im Trainingszentrum, hier mit dem MH5 (Handlungsroboter).

Hattersheim

Yaskawa baut neue Europazentrale

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
    schließen

In Eschborn war kein Platz für einen Neubau, deshalb verlegt der japanische Technologielieferant Yaskawa seine Unternehmenszentrale nach Hattersheim. Im Innovationspark soll auch das europäische Schulungszentrum und ein Innovationszentrum entstehen.

Seit 2008 steuert der international agierende Technologielieferant Yaskawa von Eschborn aus seine Geschäfte in Europa, dem mittleren Osten, Afrika und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Jetzt will das Unternehmen, dessen Wurzeln in Japan liegen und das weltweit einer der Marktführer für Robotik, Antriebs- und Steuerungstechnik ist, raus aus den angemieteten Räumen in der Hauptstraße.

Das neue europäische Hauptquartier soll an der Philipp-Reis-Straße im Hattersheimer Innovationspark entstehen. 23 Millionen Euro investiert Yaskawa in ein Bürogebäude für 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie in ein Parkhaus mit 177 Stellplätzen. Die Eröffnung der neuen Europazentrale sei für Ende 2022 geplant, sagte Geschäftsführer Bruno Schnekenburger bei einem Pressegespräch.

Man sei mit dem Standort Eschborn durchaus zufrieden gewesen, erläuterte Schnekenburger, habe jedoch in der Stadt kein geeignetes Grundstück gefunden, um neu zu bauen. Die Hattersheimer Wirtschaftsförderung dagegen konnte eine 8300 Quadratmeter große Fläche im Gewerbegebiet am südwestlichen Stadtrand anbieten, dort, wo bereits der Weltmarktführer für spezielle Verschlusssysteme Poly-Clip ansässig ist und die Post-Tochter DHL ein Verteilzentrum gebaut hat.

Ideale Lage

Die Lage sei ideal, zentral im Rhein-Main-Gebiet und nah am Frankfurter Flughafen, sagte Schnekenburger. In dem vierstöckigen Neubau sollen neben den Büros für die Mitarbeiter:innen auch das europäische Schulungszentrum von Yaskawa sowie ein Innovationszentrum mit Showroom untergebracht werden.

Hattersheims Bürgermeister Klaus Schindling ist stolz darauf, erneut einen Global Player der Technologiebranche in die Stadt geholt zu haben. Auf dem Weg zur Digital City sei Hattersheim nicht begrenzt auf die Ansiedlung von Rechenzentren, sagte der CDU-Politiker in Anspielung darauf, dass Data-Center-Anbieter E-Shelter insgesamt 400 Millionen Euro in den Bau von fünf Rechenzentren in Hattersheim investiert und auch der US-Konzern Digital Reality in den nächsten Jahren einen IT-Campus in der Stadt errichten will.

Bruno Schnekenburger stellte in Aussicht, dass Yaskawa mit der Hattersheimer Heinrich-Böll-Schule kooperieren und Robotikkurse für Schülerinnen und Schüler anbieten könnte. Ähnliche Programme seien bereits erfolgreich mit einer Bonner Schule durchgeführt worden.

Yaskawa wurde 1915 in Japan gegründet und machte 2019 einen Jahresumsatz von 3,8 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat weltweit 14 500 Beschäftigte, 2000 davon in Europa. Die Europazentrale in Eschborn gliedert sich in die Bereiche Automatisierung, Industrieroboter und Umwelttechnik.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare