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Umzug ist nun „fix“

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Gespräche über Weihnachten und Silvester waren für die Fastnachter erfolgreich

Hattersheim - Markus Heuser kann aufatmen. Für den stellvertretenden Hattersheimer Zugmarschall hat das neue Jahr mit positiven Aussichten begonnen. Der Fastnachtsumzug, der am Samstag, 18. Februar, nach zwei Jahren Corona-Pause auf die Straße zurückkehren soll, wird nicht nur stattfinden - er wird zudem eine zufriedenstellende Länge erreichen. Noch Ende November hatte Heuser angesichts von zurückhaltenden Anmeldungen befürchtet, das diesjährige Teilnehmerfeld könne zu gering ausfallen. Es mache keinen Sinn, wenn die Straßenfastnacht mit 40 bis 50 Zugnummern „rumdümpelt“, meinte der Planer damals gegenüber dieser Zeitung. Wenn die Teilnehmer ausbleiben, leide die Vielfalt. Der Zugmarschall stellte zum Jahresende fest, dass viele der üblichen Gruppen ihre Mitwirkung am Umzug abgesagt hatten. Zusagen seien schleppender als vor der Unterbrechung durch die Pandemie. Von einigen der bisherigen Aktiven erhielt der Fassenachter Entschuldigungen mit dem Hinweis, dass es an Zeit oder Helfern für eine Zugnummer mangele. Auch gesundheitliche Probleme seien als Grund für Absagen angeführt worden.

Nun stellt sich die Situation entspannter dar. Durch Gespräche über Weihnachten und Silvester hätten sich einige Nachzügler motivieren lassen, berichtet Markus Heuser. „Wir haben genügend Anmeldungen“, verkündet der Zugmarschall. Der Umzug sei damit „fix“. Etwa 22 teilnehmende Gruppe hätten sich bisher gemeldet. Diese Zahl dürfe jedoch nicht mit der Anzahl der Zugnummern verwechselt werden, die den närrischen Lindwurm bilden. Heuser erläutert, dass sich einige Teilnehmer in mehrere Wagen und Fußgruppen aufteilen, wodurch letztlich mehr Zugnummern durch die Straßen ziehen. Die Anmeldungen hätten mittlerweile fast das Niveau des Jahres 2020 erreicht, sagt der Organisator, der es als „Riesenerfolg“ werten würde, wenn der Umzug dieselbe Größe erreicht wie vor der Pandemie. In den Jahren vor der Unterbrechung hatte sich der närrische Umzug auf etwas mehr als 80 Zugnummern eingependelt. Noch mehr Teilnehmer können es aus Sicht von Markus Heuser immer sein. Deshalb weist der stellvertretende Zugmarschall darauf hin, dass Anmeldungen noch bis zum Samstag, 14. Januar, möglich sind. Wer beim Umzug dabei sein möchte, kann sich auf der Internetseite hattersheim-helau.de an das Zugkomitee wenden. „Wir haben meistens noch zwei bis drei kleine Gruppen, die im Januar dazukommen“, ,spekuliert Heuser. Nur für eine Auflistung im Programmheft für den Fastnachtsumzug kommen die Rückmeldungen zu spät. Späteinsteiger, die sich noch für eine Teilnahme entscheiden, werden im Heft unter „Nachzügler“ geführt. Dem Spaß an der Fastnacht sollte dies keinen Abbruch tun.

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