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Der harte Hallenboden musste ausgetauscht werden.

Hattersheim

Reithallen sind saniert

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Der Verein RSG Eddersheim stellt mit viel ehrenamtlichem Engagement und mit Hilfe von Land, Kreis und Sportbund ein Großprojekt fertig.

Nur wenige Monate nach dem Bau eines Therapie-Reitwegs hat die Reitsportgruppe (RSG) Eddersheim erneut eine große Summe in ihr Vereinsgelände investiert. Knapp 65 000 Euro flossen in die Sanierung der beiden Reit- und Therapiehallen, um den Vereinsbetrieb weiterführen zu können.

Der abgenutzte, zu harte und staubige Boden sei zu einer Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier geworden, sagt Vereinsvorsitzende Katrin Förster. Bei seiner Recherche stieß der Verein außerdem auf eine DIN-Norm, in der geregelt ist, wie hell es in einer Reithalle sein muss. Dabei habe der Vorstand herausgefunden, dass zwischenzeitlich viele Versicherungen im Fall eines Unfalls prüfen, ob die Beleuchtung dieser Norm entspricht. Das war für den Verein ein weiterer Grund, das Projekt schnellstmöglich und in einem größeren Rahmen als ursprünglich angedacht umzusetzen.

Die Sanierung war für den Verein nur mit ehrenamtlichem Engagement möglich. „Uns hat das Projekt fast eineinhalb Jahre beschäftigt“, sagt Förster. „Wir mussten Anbieter finden, Gespräche führen, Angebote einholen und vergleichen, Fördermittel beantragen und die Termine für die Arbeiten mit unseren Angeboten koordinieren. Für die Beleuchtung mussten wir das alles sogar doppelt machen, da es bei der Umsetzung Schwierigkeiten gab.“

So hätten sich die ursprünglich angesetzten knapp 55 000 Euro, die der gemeinnützige Verein trotz Fördermitteln und Spenden zu einem guten Teil aus der Vereinskasse zahlen musste, deutlich erhöht. Unterstützt wurde die RSG unter anderem vom Land Hessen, dem Main-Taunus-Kreis und dem Landessportbund Hessen.

Den größten Teil des Geldes habe der Verein vorlegen müssen. Eine anstehende Preiserhöhung für die Angebote des Vereins hat mit diesem Projekt allerdings nichts zu tun. „Pferdehaltung wird, gerade in unserer dicht besiedelten Gegend, immer teurer“, erklärt stellvertretende Vorsitzende Daniela Herrmann.

„Wir wollen auch künftig zu den günstigsten Anbietern in der Gegend gehören, eine moderate Preiserhöhung um ein bis zwei Euro in der nächsten Zeit muss allerdings sein.“ 

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