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Das historische Ölmühlengebäude wird saniert und zum Quartierszentrum.
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Das historische Ölmühlengebäude wird saniert und zum Quartierszentrum.

Hattersheim

Neues Stadtviertel für 1000 Menschen

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
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Die Stadt Hattersheim wächst weiter: 363 Miet- und Eigentumswohnungen im Baugebiet an der Ölmühle sind fast fertiggestellt. Bis Ende März 2021 werden sie alle bezogen sein.

Hattersheim entwickelt sich dank der Ansiedlung von Rechenzentren und IT-Firmen nicht nur zur Digital City im Rhein-Main-Gebiet, auch der Wohnungsbau kommt in der Stadt am Main schneller voran als anderswo. Nach dem großen Neubaugebiet auf dem ehemaligen Sarottigelände wird demnächst auch das Wohnviertel an der Ölmühle auf der gegenüberliegenden Seite des Hessendammes fertiggestellt. Bereits in wenigen Wochen werden nach Angaben der Kelkheimer Projektgesellschaft (PG) Horn die meisten der 363 Miet- und Eigentumswohnungen bezogen sein. Bis zu 1000 Menschen werden dann auf dem Areal wohnen. Vor zwei Jahren war das GElände noch ein großer Parkplatz für Flugreisende, die dort ihre Autos abstellten und sich mit einem Shuttlebus zum Flughafen bringen ließen.

Das Projekt

3,9 Hektar groß ist das Areal am südlichen Stadtrand von Hattersheim, auf dem der Kelkheimer Investor Günter Horn in 29 Wohngebäuden 363 Wohnungen für bis zu 1000 Menschen errichten lässt.

20 Sozialwohnungen wurden bereits an die Stadt übergeben. 224 Mietwohnungen sind teilweise bezugsfertig. 119 Eigentumswohnungen können Ende März 2021 bezogen werden.

Quartierszentrum mit gastronomischem Angebot soll das historische und teilweise denkmalgeschützte Ölmühlengebäude werden, das an der Regionalparkroute liegt. (aro)

Trotz Corona hätten alle Gewerke gut gearbeitet. „Es gibt keine Zeitverzug“, sagte PG-Horn- Geschäftsführer Reinhold Christmann, der FR. Nur noch eine einzige Eigentumswohnung habe er zu vergeben. Alles andere sei bereits verkauft. „Das Interesse war enorm, mit einem Quadratmeterpreis von durchschnittlich 5000 Euro waren wir absolut konkurrenzfähig.“

Bereits vor einigen Monaten wurde das erste der 29 Wohngebäude fertig und an die Stadt Hattersheim übergeben, die die Belegungsrechte für die 20 Sozialwohnungen hat. Bezugsfertig ist auch ein Teil der 224 Mietwohnungen, die eine große Versicherungsgesellschaft vermarktet. Die restlichen Mietwohnungen im sogenannten Baufeld 3 sollen laut Christmann bis März übergeben werden. Bis dahin werden auch die Außenanlagen fertiggestellt sein. Gleiches gilt für die Gebäude mit den 119 Eigentumswohnungen. Die Horn Projektgesellschaft, die bereits große Bauvorhaben im Taunus, auf der Offenbacher Hafeninsel und im Rheingau realisieren konnte, hat sie als „komfortable Citywohnungen“ gleich hinter der Frankfurter Stadtgrenze erfolgreich vermarktet.

Energieversorger Süwag hat im Ölmühlenviertel ein Quartierskraftwerk gebaut. Zwei Blockheizkraftwerke werden einen Großteil des benötigten Stromes erzeugen. Die entstehende Abwärme beheizt die Wohnungen und erwärmt das Brauchwasser. Auf den Dächern gibt es außerdem sechs Photovoltaikanlagen.

Wenn die Bauarbeiten im neuen Wohnviertel abgeschlossen sind, wartet noch eine wichtige Aufgabe auf die Investoren. Dann wird das denkmalgeschützte Ölmühlengebäude, das direkt am Schwarzbach liegt, saniert. Es soll an einen Gastronomen verpachtet und zur attraktiven Station an der Regionalparkroute werden, die von Hattersheim zum Okrifteler Rosarium und weiter in das Naturschutzgebiet der Weilbacher Kiesgruben führt.

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