Hattersheim

Neues Leben in alter Stadthalle

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Sanierung soll im Sommer beginnen und 2020 fertig sein.

Fünf Jahre nach der Schließung soll ab Mitte nächsten Jahres langsam wieder Leben in die denkmalgeschützte Stadthalle mit ihrem Saal für 800 Personen einziehen. Dies kündigte Bürgermeister Klaus Schindling (CDU) an. Im ersten Bauabschnitt gehe es dabei um die Instandsetzung von Fassade, Dach, haustechnischen Anlagen, Installation und verbesserten Brandschutz. Weil Auflagen in diesem Bereich nicht mehr erfüllt werden konnten, erfolgte damals die Schließung. Eine Ausnahme gab es, als die Halle 2015 als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt wurde.

An den prognostizierten Kosten von rund 5,2 Millionen Euro für die Sanierung habe sich seit der ersten Ankündigung vor einem Jahr nichts geändert, so Schindling. Rund zwei Millionen Euro stellen Bund und Land für energetische Sanierung bereit, ein Privatmäzen hat 500 000 Euro gespendet, den Rest muss die Stadt finanzieren. Allein 25 Prozent der Gesamtsumme gehen laut Schindling für Planungsleistungen beim Brandschutz, der Statik und der Gebäudetechnik drauf, die letzten Aufträge sollen bis Jahresende vergeben werden. Erste Nutzer sollen vor allem Vereine und die Bürger der Stadt sein. Stadtparlament und Ausschüsse sollen ebenfalls wieder dort tagen.

Im Rathaus wird mit einer Eröffnungsparty im Jahr 2020 kalkuliert, bis dahin müssen die bisher zugesagten Zuschüsse abgerechnet werden. Als Betreiber des Hauses will wieder die Stadt auftreten, in welcher Form dies der Fall sein wird, ist bisher allerdings noch unklar. Im optional zweiten Bauabschnitt, so die Idee, könnte die Stadthalle am Karl-Eckel-Weg zur flexiblen Kongresshalle ausgebaut werden. jüs

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