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Während der Bauarbeiten an der neuen Pyramide am Rosarium waren Zufahrtswege und Park gesperrt.
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Während der Bauarbeiten an der neuen Pyramide am Rosarium waren Zufahrtswege und Park gesperrt.

Hattersheim

Neue Pyramide am Rosarium ist aus Stahl

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Regionalpark-Pilot-Gesellschaft hat ein wetterfestes Rankgerüst am Eingang zum Hattersheimer Rosenpark aufstellen lassen.

Ein schöner Anblick war die sechseinhalb Meter hohe Rosengirlande am Eingang zum Hattersheimer Rosarium schon lange nicht mehr: Die Balken waren morsch, das Holz teilweise verfault, der Bewuchs spärlich. Weil Menschen immer wieder versuchten, an dem Gerüst hochzuklettern, gab es auch ein Sicherheitsproblem.

Jetzt hat die Regionalpark-Rhein-Main-Pilot-Gesellschaft, die für die Pflege des Hattersheimer Rosenparks zuständig ist, einen Schlussstrich gezogen. Die hölzerne Pyramide wurde abgebaut und durch ein Stahlgerüst mit Korrosionsschutz ersetzt. Weil die neue Rosenpyramide mit schwerem Gerät angeliefert und vor Ort montiert wurde, waren der Weg zwischen dem Okrifteler Friedhof und der Wasserwerkchaussee und das Rosarium die ganze Woche über gesperrt. Am heutigen Freitag sollen die letzten Teile der Pyramide zusammengeschraubt werden. Die dunkelrot blühenden Rosen, die für den Winter zurückgeschnitten wurden, sollen das stählerne Rankgerüst im Sommer wieder bewachsen.

Das Rosarium zwischen Hattersheim und Okriftel ist seit 1997 ein beliebtes Ausflugsziel an der Regionalpark-Rundroute. Es erinnert an den Rosenanbau in der Stadt im vergangenen Jahrhundert, als von Hattersheim aus Schnittrosen in die ganze Welt verschickt wurden. Auf einer Fläche von 75 Fußballfeldern wurden noch in den 1970er Jahren Rosen angebaut und neue Sorten gezüchtet wie die Rosen „Wilhelm Kauth“ und „Gretel Greul“ aus den Jahren 1930 und 1939.

Heute blühen im Rosarium auf einer Fläche von 1,3 Hektar mehr als 6500 Rosen. 100 Sorten der Polyantha-, Zwerg-, Floribunda-, Strauch-, Kletter- und Edelrosen wachsen in den Beeten und an tunnelförmigen Rankhilfen, die um ein Wasserbecken mit Schilf, Seerosen und Fischen angeordnet wurden.

Einige der rot, weiß, rosa und gelb blühenden Rosen tragen Namen wie Coral Reef, Cha Cha, Bluenette, Lichtkönigin Lucia, Bella Rosa, Rock’n’Roll oder Papagena. Eine Neuzüchtung erhielt am 6. August 2000 den Namen „Rosarium Hattersheim“. Das ganze Jahr über unterstützen ehrenamtliche Patinnen und Paten, die der Verein „Freunde des Rosariums“ geworben hat, die Pilot-Gesellschaft bei der Pflege der Rosen.

80 000 Euro gibt die Gesellschaft jedes Jahr für den Park aus. Die neue Stahlpyramide am Eingang hat nach Angaben von Geschäftsführer Mathias Bausback rund 100 000 Euro gekostet.

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