Senioren sollten andere für sich Einkaufen lassen.
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Senioren sollten andere für sich Einkaufen lassen.

Hattersheim

Hattersheim: Für Senioren einkaufen

  • Petra Zeichner
    vonPetra Zeichner
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Die Seniorenberatungsstelle Hattersheim koordiniert ein Hilfe-Netzwerk in der Corona-Krise: Freiwillige gehen für besonders gefährdete Menschen einkaufen.

Die Hattersheimer Seniorenberatungsstelle koordiniert und vermittelt Hilfsangebote in der Corona-Krise. Diese richten sich an ältere, alleinstehende, chronisch kranke und immungeschwächte Personen, die keine Verwandte, Freunde und Bekannte haben, die helfen können. Die evangelische Kirchengemeinde beteiligt sich ebenfalls an der Hilfsaktion, indem sie ihre Helfer an die Seniorenberatung meldet.

Wie die Stadt mitteilt, übernehmen freiwillige Helferinnen und Helfer den Einkauf von Lebensmitteln und Bedarfsgütern, den Gang zur Apotheke oder Drogerie und das Abholen von Rezepten beim Arzt. Sie stünden aber auch als telefonische Gesprächspartner zur Verfügung, heißt es weiter.

Die Ehrenamtlichen nehmen telefonisch mit den Hilfesuchenden Kontakt auf, um deren Bedarf zu erfragen. Die Einkaufsliste wird entweder telefonisch erstellt oder ein Einkaufszettel wird vor der Wohnungstür platziert. Dort wird auch der Einkauf abgestellt. Das Geld wird an der Wohnungstür übergeben oder, sofern der Ort sicher ist, davor abgelegt.

„Ich bin begeistert von der großen Solidarität und Hilfsbereitschaft der Hattersheimerinnen und Hattersheimer“, sagt Bürgermeister Klaus Schindling (CDU). „Viele Bürger und auch Selbstständige, die zurzeit ihrer Arbeit nicht nachgehen dürfen, melden sich bei uns im Rathaus und bieten ihre Hilfe an.“ 

Kontakt: Seniorenberatung Hattersheim, Telefon 0 61 90 / 9 34 46 38, E-Mail seniorenberatung@hattersheim.net. Auch die Zentrale im Rathaus, 0 61 90 / 97 00, E-Mail stadt@hattersheim.de, leitet Hilfsangebote und Anfragen weiter.

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