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Für die leukämiekranke Clara ist endlich ein passender Spender gefunden worden.
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Für die leukämiekranke Clara ist endlich ein passender Spender gefunden worden.

An Leukämie erkrankt

„Geburtstagsgeschenk aus dem Himmel“: Knochenmarkspender für Clara (5) gefunden

  • Anna Charlotte Groos
    VonAnna Charlotte Groos
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Für die leukämiekranke Clara aus Hattersheim ist endlich ein passender Knochenmarkspender gefunden worden. Doch besonders die nächsten Monate werden entscheidend sein.

Hattersheim – Obwohl Clara erst fünf Jahre alt ist, musste sie in ihrem Leben schon viel ertragen. Denn seit vergangenem Mai ist das Mädchen aus Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) bei Frankfurt* an Blutkrebs erkrankt. Eine Transplantation von Knochenmark ist für Clara die einzige Chance, um geheilt zu werden.

Nach monatelangem Warten kam am Freitag (15.10.2021) endlich die erlösende Nachricht für die Familie: Es wurde ein passender Spender gefunden. Darüber berichtete die Bild Zeitung am Montag (18.10.2021). Die Nachricht bezeichnete Claras Vater Carsten Heil (52) als „Geburtstagsgeschenk aus dem Himmel“. Denn nur einen Tag später feierte die Familie den fünften Geburtstag des Mädchens. Mit selbst gebackener Einhorn-Torte vom Papa.

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Knochenmarkspender für Clara aus Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) gefunden

Clara soll es aktuell sehr gut gehen, sagte Heil: „Sie tanzt, springt herum, lacht, macht Musik.“ Doch besonders die nächsten Wochen und Monate werden entscheidend für Claras Zukunft sein. Für die Transplantation zieht die Familie für eine längere Zeit in die Uni-Klinik Frankfurt ein. Dort soll Clara ihre letzte Chemo-Therapie bekommen. „Die Nebenwirkungen sind extrem, fünf Prozent der Kinder sterben dabei. Das macht schlaflose Nächte“, äußerte ihr Vater laut Bild. Damit im Knochenmark eines Patienten neue Blutstammzellen anwachsen können, müssen die alten zunächst vernichtet werden. Jeder Stammzellübertragung geht daher mindestens eine hochdosierte Chemotherapie voraus. 

Eine Woche nach der Chemo-Therapie soll dann das Spender-Knochenmark bei Clara transplantiert werden. Seine Tochter darf Heil in dieser Zeit nur unter hohen Sicherheitsvorkehrungen besuchen. Über Nacht bleiben darf er nicht. „Das werden heftige drei Monate“, sagte er. „Vor allem, weil es über Weihnachten ist. Clara liebt Weihnachten – besonders, seitdem ihre Mama gestorben ist.“

Familie Heil aus Hattersheim (Main-Taunus-Kreis) hat bereits eine schwere Zeit hinter sich

Claras Mutter Antonella verstarb vor drei Jahren an den Folgen eines Hirntumors. Nach dieser schweren Zeit kam dann im Mai dieses Jahres der nächste Schicksalsschlag: Nachdem Krankheitssymptome bei Clara aufgetreten waren, diagnostizieren Kinderärzte Leukämie. Das Mädchen musste sich daraufhin einer Chemotherapie unterziehen. Diese sollte jedoch nur die Vorbereitung für eine mögliche Stammzellentransplantation sein. Ein Spender musste jedoch erst einmal gefunden werden*. Doch Carsten Heil und seine Tochter blieben kämpferisch und starteten einen öffentlichen Aufruf bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Die Frankfurter Neue Presse und andere Medien hatten daraufhin von Claras Situation berichtet und den Aufruf geteilt.

Weil Clara momentan nicht in den Kindergarten gehen kann, kann Carsten Heil seinem Beruf als selbstständiger Pflegesachverständiger nicht nachgehen. Unter der Internet-Adresse www.gofundme.com/f/tagesmutter-fr-clara sammelt der Hattersheimer finanzielle Hilfe für sich und seine Tochter. (Anna Charlotte Groos) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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