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Hattersheim

Hattersheim: Jugendtrainer schweigt zu Vorwürfen

Ein ehemaliger Jugendcoach des Fußballclubs Wehen Wiesbaden sitzt in Untersuchungshaft. Er soll Jungen vergewaltigt haben. Der Mann macht zu den Vorwürfen keine Angaben. Ob ein Brandanschlag auf die Firma seines Stiefvaters ein Racheakt war, ist unklar.

Der Brandanschlag, den Unbekannte in der Nacht zum Dienstag auf einen Handwerksbetrieb in Hattersheim verübt haben, steht womöglich im Zusammenhang mit dem Fall des Jugendfußballtrainers des SV Wehen Wiesbaden, der wegen des Verdachts der Vergewaltigung von Jugendlichen in Untersuchungshaft sitzt. Das Unternehmen gehöre dem Stiefvater des 34-Jährigen, berichtete die Hessenschau. Die Polizei wollte sich dazu auf FR-Anfrage nicht äußern.

Laut Polizeibericht hatten vier Jugendliche am Dienstag gegen ein Uhr morgens das Firmenfahrzeug der Polsterei in der Egerstraße, einen weißen Transporter der Marke Citroën, in Brand gesetzt und die Scheiben des Gebäudes eingeschlagen. Anschließend flüchteten sie in Richtung des Spielplatzes in der Friedensstraße. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Fahrzeugbrand. Insgesamt entstand den Angaben zufolge ein Schaden von etwa 50 000 Euro. Bei den Tätern soll es sich um vier männliche Jugendliche gehandelt haben. Zwei von ihnen seien komplett schwarz gekleidet gewesen. Ein Jugendlicher habe eine helle Jacke mit Fell, ein anderer einen grauen Kapuzenpullover getragen. Die Kriminalpolizei in Hofheim nimmt Hinweise unter Telefon 06192/20790 entgegen.

Der Jugendcoach, der zuletzt U 12- bis U 14-Jugendmannschaften beim Drittligisten Wehen Wiesbaden trainiert hatte, wurde am 9. Dezember festgenommen.

Laut Staatsanwaltschaft Frankfurt wird gegen ihn wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung, sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und der Erstellung kinderpornografischer Videos ermittelt. Die Taten fanden in der Wohnung des Verdächtigen statt, entsprechende Hinweise seien auf dem Handy des Mannes sichergestellt worden, teilte eine Sprecherin mit. Unklar ist weiterhin, ob es sich bei den Opfern um Jugendspieler des SV Wehen Wiesbaden handelt.

Der Verein hat den Jugendtrainer nach Bekanntwerden der Vorwürfe sofort freigestellt und mittlerweile fristlos entlassen.

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