Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hattersheim

Hattersheim: Digitalfirmen ziehen in die Stadt

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
    schließen

Die IT-Unternehmen GMS Global Services und Things Technologies planen einen Neubau am Hattersheimer Bahnhof. Der gemeinsame Firmensitz soll in die Zukunft weisen.

Das Gebäude, das GMS Global Media Services und Thing Technologies in der Lindenstraße errichten wollen, soll das „digitale Gebäude Deutschlands“ werden. 15 Millionen Euro investieren die beiden Unternehmen in ihren gemeinsamen Firmensitz am Hattersheimer Bahnhof. In dem Neubau werden all jene Technologien zum Einsatz kommen, mit denen GMS und Thing ihr Geld verdienen.

Sein Unternehmen habe bereits das Smart Building „The Cube“ in Berlin ausgestattet, das seit seiner Fertigstellung als intelligentestes Bürogebäude Europas gilt, sagte Thing-Gründer und Geschäftsführer Mark Gille bei einem Pressegespräch. Die firmeneigene IT-Plattform arbeite mit einer Mischung aus intelligenter Gebäudetechnik und internetbasierter Sensorik und garantiere Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Die 33 Beschäftigten von Thing arbeiten zurzeit in Bad Homburg. Das Start-up will weiterwachsen und die Zahl der Mitarbeitenden in den nächsten Jahren verdoppeln.

Das Unternehmen GMS Global Media Services zieht mit 115 Mitarbeiter:innen von Schwalbach nach Hattersheim. GMS ist Spezialist für Medientechnik, Videokonferenz-Systeme und Gebäudedigitalisierung. „Die technologische Unterstützung moderner Büro- und Arbeitswelten ist unser Geschäftsmodell“, erläuterte Geschäftsführer Tobias Enders. Neben Büros und einem Showroom, in dem die neuen Technologien präsentiert werden, sollen auch Co-Living-Appartements und Logistikflächen in dem neuen Gebäude unterkommen.

Der Standort verbinde die Infrastrukturqualitäten Frankfurts mit dem Charme einer Kleinstadt wie Hattersheim, erläuterten die beiden Firmenchefs. Errichtet wird der Neubau auf dem ehemaligen Gelände des Glückwunschkartenherstellers „Gute Karte Horn“, einem Traditionsunternehmen, das 2017 nicht zuletzt als Folge der Digitalisierung Insolvenz anmelden musste.

Er freue sich, dass an diesem geschichtsträchtigen Ort etwas ganz Neues entstehe, sagte Hattersheims Bürgermeister Klaus Schindling (CDU). Das Smart Building von Thing und GMS setze neue Maßstäbe beim Bau von Gewerbeimmobilien. Mit der Ansiedlung der beiden Unternehmen werde zudem der Weg Hattersheims in Richtung „Digital City“ fortgesetzt. Rechenzentrumsbetreiber E-Shelter hat sich in der Stadt angesiedelt, der US-Konzern Digital Reality will einen IT-Campus im Kastengrund bauen. Vor kurzem kündigte außerdem der japanische Robotik-Spezialist Yaskawa den Umzug seiner Europa-Zentrale von Eschborn nach Hattersheim an.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare