Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hattersheim

Hattersheim: Bürgerliche Koalition regiert weiter

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
    schließen

Trotz absoluter Mehrheit hält die Hattersheimer CDU am Bündnis mit FDP und Freien Wählern fest. Der Posten des Ersten Stadtrates soll 2023 nicht wieder besetzt werden.

Obwohl die Hattersheimer CDU bei der Kommunalwahl am 14. März das beste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt hat und mit absoluter Mehrheit alleine regieren könnte, hält sie an der Koalition mit FDP und Freien Wählern fest. Man wolle die Politik der vergangenen fünf Jahre mit den bewährten Partnern fortführen, sagte CDU-Fraktionschef Michael Minnert in einem Pressegespräch. „Um die anstehenden Aufgaben zu bewältigen, brauchen wir eine stabile und verlässliche Mehrheit.“

Das Dreierbündnis verfügt über 23 der 37 Abgeordnetensitze, drei mehr als in der abgelaufenen Legislaturperiode. Das ist den Christdemokraten zu verdanken, die sechs Mandate dazugewonnen haben. Liberale und Freie Wähler büßten Stimmen ein. In die Opposition zu gehen, sei dennoch keine Option gewesen, bekräftigten FDP-Fraktionschef Dietrich Muth und FWG-Vorsitzender Oliver Wiendl. „Wir wollen weiter mitgestalten und den Koalitionsvertrag von 2016 fortschreiben.“

In dem Papier geht es unter anderem um die Themen Stadtentwicklung und Verkehrsentlastung sowie die Wiederbelebung der Hattersheimer Kultur nach der Corona-Pandemie. Die Zahl der Ordnungspolizisten soll aufgestockt, ein weiterer Streifenwagen angeschafft werden. Den Erhalt des Hattersheimer Schwimmbads haben sich die Koalitionäre ebenso auf die Fahnen geschrieben wie die Konsolidierung der städtischen Finanzen. Hattersheim, das lange unter dem Schutzschirm des Landes Hessen stand, steht mittlerweile finanziell gut da. Dank neuer Gewerbeansiedlungen lägen die prognostizierten Gewerbesteuereinnahmen für 2021 bereits jetzt mehr als eine Million Euro über den Erwartungen, berichtete Bürgermeister Klaus Schindling (CDU). Ihn wollen FDP und FWG bei seiner für 2022 geplanten Wiederwahl laut Koalitionsvertrag unterstützen. Vereinbart ist auch, dass nach Ende der Amtszeit von Karl Heinz Spengler (FWG) im Jahr 2023 zunächst kein neuer Erster Stadtrat gewählt wird. Da die CDU die absolute Mehrheit habe, stehe ihr dieser Posten zu, sagte Schindling. Er sei jedoch der Ansicht, dass es einen zweiten Hauptamtlichen im Rathaus nicht brauche. „Ich werde die Verwaltung bis dahin so umorganisieren, dass wir darauf verzichten können.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare