Hattersheim

Hattersheim: Bluttat aus Finanznot

  • Andrea Rost
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Drei Männer sind Ende voriger Woche erschossen in Hattersheim und am Main bei Kelsterbach aufgefunden worden. Jetzt haben die Ermittler Hintergründe genannt.

Die drei am Freitag in Hattersheim und am Main bei Kelsterbach tot aufgefundenen Männer sind an ihren Schussverletzungen gestorben. Das geht aus dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion hervor, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Frankfurt mitteilte. Danach wurde der 51 Jahre alte Mann mit zwei Schüssen getötet, die Leiche des 44-Jährigen zeigte fünf Durchschüsse. Der mutmaßliche 57 Jahre alte Schütze selbst starb durch einen gezielten Kopfschuss, den er sich selbst zufügte.

Die Ermittler vermuten als Motiv für die Bluttat massive finanzielle Probleme des Mannes. Sie gehen davon aus, dass der 57-Jährige die beiden anderen Männer zunächst erschossen und sich anschließend selbst getötet hat. Der 51-Jährige war Geschäftsführer eines Betonunternehmens im Eddersheim, der 44-Jährige einer seiner Subunternehmer. Der Schütze hatte den Angaben zufolge eine Metallwerkstatt und kannte seine beiden Opfer aus dem beruflichen Umfeld. (mit dpa)

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