Justiz

Haft für Hattersheimer Brandstifter

Der psychisch offenbar labile Angeklagte soll im vergangenen September in Hattersheim für ein Feuer gesorgt haben.

Wegen Brandstiftung ist ein 47-Jähriger am Montag vom Amtsgericht Frankfurt zu zwei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden. Für Gericht und Staatsanwaltschaft stand es außer Zweifel, dass der psychisch offenbar labile Angeklagte im vergangenen September in Hattersheim zunächst ein Wohnmobil in Brand steckte. Das Feuer zerstörte auch zwei benachbarte Bungalows. Drei weitere Wohnhäuser wurden durch Rauchentwicklung und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden belief sich auf mindestens 900 000 Euro.

Während der Angeklagte zu dem Tatvorwurf schwieg, wertete das Gericht eine Videoaufzeichnung, auf der der Mann in der Nähe der brennenden Häuser zu sehen war, als entscheidenden Beweis. In der Verhandlung wurde auch ein Urteil von 1988 verlesen. Damals hatte der Angeklagte als Jugendlicher auch eine Brandserie zu verantworten. Er kam deshalb in die Psychiatrie. (dpa)

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