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Die Aktion „Burger für Bürger“ brachte Geld in die Kasse.
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Die Aktion „Burger für Bürger“ brachte Geld in die Kasse.

Hofheim

Ein gutes Jahr für die Stiftung

Die Bürgerstiftung sammelt mehr als 50 000 Euro ein. Der Schwerpunkt der geförderten Projekte hat 2015 auf der Kinder- und Jugendarbeit gelegen.

Von Jöran Haders

Einem großzügigen anonymen Spender hat es die Bürgerstiftung zu verdanken, dass sie im vergangenen Jahr besonders erfolgreich war. Mehr als 50 000 Euro konnte sie 2015 einsammeln. Knapp die Hälfte davon kam von dem Einzelspender, der zugesagt hatte, die im Lauf des Jahres eingeworbene Spendensumme zu verdoppeln, wenn es der Stiftung gelingen sollte, den Betrag von 50 000 Euro zu erreichen.

„Das haben wir zwar nicht geschafft“, stellt Karl-Heinz Harpf fest, der als Sekretär für die Verwaltung der Stiftung zuständig ist. Aber obwohl bis zum Ende der Aktion nur 25 000 Euro zusammenkamen, hat der anonyme Wohltäter sein Versprechen trotzdem wahrgemacht. Er verdoppelte die Summe, so dass die Bürgerstiftung sich über insgesamt 50 000 Euro freuen konnte.

Der Schwerpunkt der geförderten Projekte lag 2015 auf der Kinder- und Jugendarbeit. Geld ging an das Projekt „Bildung kickt“, das sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund bei ihrer Schul- und Sportentwicklung hilft. Außerdem hat sich die Bürgerstiftung an einer Spende des „International Piano Forums“ zugunsten der Flüchtlingshilfe im Main-Taunus-Kreis beteiligt. Unterstützt wurden auch die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt für Jugendliche, die Hockey-Sportgruppe des CVJM, die Aktion „Make chocolate fair“ und das Tanzplan-Projekt „Sepia tanzt allein“; der Vereinsring Hofheim erhielt einen Zuschuss für die Anschaffung eines Klaviers.

In diesem Jahr sollen vor allem Flüchtlinge und Kulturprojekte von Vereinen und Schulklassen unterstützt werden. Welche konkreten Projekte gefördert werden, darüber entscheidet der Stiftungsrat auf seiner nächsten Sitzung, die im Februar stattfinden soll.

Anlass zur Einrichtung der Bürgerstiftung war vor sechs Jahren ein Geldgeschenk einer Hofheimer Bürgerin an die Stadt. Sie spendete 200 000 Euro und legte fest, dass das Geld dazu verwendet werden sollte, um etwas für Kinder und Senioren zu tun. Die Stadt gründete die Stiftung und verwendete 50 000 Euro, um aktuelle Projekte zu bezuschussen. Die restlichen 150 000 Euro flossen in das Stiftungsvermögen. „Die Erträge aus dem Vermögen werden gemäß dem Willen der Stifterin ausschließlich für Kinder und Senioren verwendet. Das Geld, was durch Spenden hereinkommt, kann auch für andere Zwecke eingesetzt werden“, erläutert Karl-Heinz Harpf.

Geld kam 2015 auch durch werbewirksame Aktionen in die Kasse der Bürgerstiftung – zum Beispiel durch den Verkauf von „Kaffeeklatsch-Postkarten“ auf dem Adventsmarkt oder von Hamburgern bei der Aktion „Burger für Bürger“ auf dem Platz am Untertor während des Wochenmarktes.

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