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Genossen als Wahlverlierer

  • Andrea Rost
    VonAndrea Rost
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Die Bad Sodener SPD-Wähler haben es ihrer Partei übel genommen, dass sie den beiden Kandidaten aus dem konservativen Lager aus eigener Kraft nichts entgegenzusetzen hatte. Von Andrea Rost

Die drei Kandidaten sind allesamt Gewinner der Bürgermeisterwahl in Bad Soden. Norbert Altenkamp, weil er mehr als die 50 Prozent der CDU auf Kommunalebene geholt und den Chefsessel im Rathaus souverän verteidigt hat; Thomas Braun, weil er unerwartet gut abgeschnitten und längst nicht nur FWG-Wähler auf seine Seite gezogen hat; Harald Fischer, weil er ein zweistelliges Ergebnis erreicht und damit das Wahlergebnis der Grünen bei den Kommunalwahlen deutlich getoppt hat.

Doch Harald Fischer wollte mehr, hatte insgeheim gar auf eine Stichwahl gegen Amtsinhaber Norbert Altenkamp gehofft: mit der eigenen Partei im Rücken und der SPD, die sich - nach ergebnisloser Bewerbersuche in den eigenen Reihen - rasch hinter den Grünen-Politiker stellte. Möglicherweise ist genau das dem "unabhängigen Kandidaten" Harald Fischer zum Verhängnis geworden. Die Bad Sodener SPD-Wähler haben es ihrer Partei übel genommen, dass sie den beiden Kandidaten aus dem konservativen Lager aus eigener Kraft nichts entgegenzusetzen hatte. Sie machten ihr Kreuzchen ja, wo eigentlich? Beim CDU-Amtsinhaber? Oder gar beim erzkonservativen Thomas Braun?

Wir werden es vermutlich nie erfahren. Doch eines steht fest: Die SPD ist der eigentliche Verlierer der Bürgermeisterwahl in Bad Soden. Und sie sollte sehen, dass sie in Zukunft wenigstens im Stadtparlament Profil zeigt; sonst reicht es bei den nächsten Wahlen noch nicht mal mehr für ein zweistelliges Ergebnis.

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