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Geld fürs Miteinander

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Mehrgenerationenhaus wird gefördert.

Die Bundesregierung hat die Förderung für das Mehrgenerationenhaus in Eschborn verlängert. Das kürzlich sanierte und umgebaute Haus in der Hauptstraße ist in das Aktionsprogramm MehrgenerationenhäuserII der Bundesregierung aufgenommen worden. Das teilt der Sprecher des Dekanats Kronberg, Hans Genthe, mit.

Die Verlängerung bringt pro Jahr 30?000 Euro, also genau so viel wie bisher. Die Summe stammt aus Mitteln der Bundesregierung sowie des Europäischen Sozialfonds. 10?000 Euro kommen weiterhin von der Stadt Eschborn, den Rest der Kosten trägt die evangelische Kirche, vertreten durch die Eschborner Gemeinde und das Dekanat Kronberg, die das Mehrgenerationenhaus gemeinsam betreiben.

Das ursprüngliche Aktionsprogramm wäre Ende des Jahres ausgelaufen, teilt Hans Genthe mit. Durch die erneute Aufnahme in das vom Familienministerium aufgelegte Aktionsprogramm sei die Finanzierung nun bis Ende 2014 gesichert. Einzige Änderung: Das Mehrgenerationenhaus kann nun Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes einstellen.

Die Einrichtung wendet sich mit ihrem Angebot – es gibt zum Beispiel einen internationalen Frauenkochtreff oder ein Schüler-Filmprojekt mit Senioren als Zeitzeugen – an Menschen aus dem ganzen Kreis. Ziele der Arbeit sind die Beratung von älteren Menschen, die Förderung freiwilligen Engagements sowie Integration und Bildung.

Und nicht zuletzt das Zusammenbringen von Menschen verschiedener Generationen im Café Vis-Á-Vis. Dort steht als zusätzlicher Anreiz vom 14. Dezember an ein Offener Bücherschrank bereit, aus dem Bücher ohne Verpflichtung entnommen werden können und der nur mit privaten Spenden bestückt wird. (oh.)

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