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Main-Taunus

Gegen die Vogelgrippe

  • Kerstin Klamroth
    VonKerstin Klamroth
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Der Kreis schult ein Einsatzteam gegen die Vogelgrippe. Bei der Fortbildung werden die Teilnehmer auch mit der kreiseigenen Dekontaminationschleuse vertraut gemacht.

Auf einen möglichen Ausbruch von Geflügelpest hat sich der Main-Taunus-Kreis in einer Schulung vorbereitet. Wie Kreisbeigeordneter Johannes Baron (FDP) mitteilt, ließ sich ein spezielles Einsatzteam im Amt für Brandschutz und Rettungswesen in Hofheim fortbilden. Die gefährliche Tierseuche sei im MTK noch nicht aufgetreten, so der Dezernent für Veterinärwesen, „aber gute Vorbereitung ist das A und O zur Bewältigung einer Krise“.

Bei der Fortbildung wurden die Teilnehmer mit der kreiseigenen Dekontaminationschleuse vertraut gemacht; in ihr werden Mitarbeiter aus einem verseuchten Betrieb von Erregern befreit. Zudem wurde gezeigt, wie man fachgerecht die Schutzkleidung anlegt, die der Kreis für den Ernstfall zur Verfügung stellt.

Das vom Kreis eingerichtete Geflügelpest-Einsatzteam soll im Ernstfall das Amt für Veterinärwesen unterstützen. Es wird von 29 Personen gebildet – zumeist Bauhof-Mitarbeiter der Kommunen. Sie werden laufend arbeitsmedizinisch untersucht und geimpft, damit sie bei Ausbruch einer Epidemie einsatzfähig sind. Baron: „Eine solche Tierseuche macht nicht vor kommunalen Grenzen halt. Alle können dazu beitragen, dass sie schnellstmöglich bekämpft wird, bevor sie sich weiter ausbreitet.“

Zugvögel als Überträger

Die Geflügelpest, auch als Vogelgrippe bekannt, ist für die betroffenen Tiere meist tödlich. In Varianten kann sie in Einzelfällen auch auf Menschen übertragen werden. Wie Baron erläutert, ist der Main-Taunus-Kreis durch seine Lage am Main ein Risikogebiet.

Besonders im Frühjahr und Herbst könnten Zugvögel den Erreger an heimisches Geflügel verbreiten. Gefahr droht seinen Angaben zufolge vor allem durch Arten, die am Wasser leben und hier Rast auf ihrem Weg nach Nord oder Süd machen.

Bei einem Ausbruch im Main-Taunus-Kreis müssten nach Barons Einschätzung nicht nur landwirtschaftliche Betriebe, sondern auch Kleintierzüchter „mit einem Totalverlust ihres Tierbestandes rechnen“.

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