Flörsheim

Flurdenkmäler erhalten

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Die Geschichtswerkstatt dokumentiert den Zustand von Flurkreuzen und Grenzsteinen und versucht die Eigentumsverhältnisse zu klären.

Die gemeinnützige Geschichtswerkstatt Untermain (GWU), die sich in Flörsheim der Förderung der Heimatkunde und Heimatpflege verschrieben hat, widmet sich derzeit schwerpunktmäßig einer Bestandsaufnahme der in allen Stadtteilen vorhandenen zahlreichen Flurdenkmäler, etwa der Flurkreuze. Sie gelten als bedeutsame Elemente der Kulturlandschaft, als herausragende Zeugnisse menschlichen Handelns in der Vergangenheit, heißt es in einer Pressemitteilung der GWU, die von der CDU Flörsheim verbreitet wurde.

Die Standorte der Flurdenkmäler werden von der GWU parzellenscharf kartiert, ihr Zustand in Bild und Text dokumentiert und die Eigentumsverhältnisse abgeklärt. Denn Flurdenkmäler, die keinen Eigentümer haben oder für die sich niemand verantwortlich fühlt, seien ohne Schutz, betont die Geschichtswerkstatt. Außerdem gelte es, Informationen beziehungsweise Literatur-Hinweise zur Historie der jeweiligen Flurdenkmäler zu ermitteln.

Große Sorge bereitet der GWU zurzeit der Zustand der kleinen Kapelle im Stadtteil Keramag/Falkenberg. Seit mehr als zwei Jahrhunderten wird hier eine Pieta verehrt und gepflegt. Laut dem Verein wurde das wertvolle Kunstwerk nun erheblich beschädigt. jkö

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