Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Flörsheim

CDU und Grüne regieren alleine

  • Andrea Rost
    vonAndrea Rost
    schließen

Zweierbündnis will aber mit allen Fraktionen im Parlament zusammenarbeiten.

Die Christdemokraten und die Grüne Alternative Liste Flörsheim (Galf) werden künftig zu zweit die Stadt regieren. Das verkündeten jetzt deren Fraktionschefs Marcus Reif und Frank Laurent. Zusammen haben die CDU und die Galf 20 der insgesamt 37 Sitze in der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung und damit eine komfortable Mehrheit.

Die Freien Bürger (dfb), die bis zur Kommunalwahl Koalitionspartner mit CDU und Galf waren, sind nicht mehr dabei. Ebenso wenig die FDP, mit der CDU, Galf und dfb 2016 ein Viererbündnis geschmiedet hatten, dessen erklärtes Ziel es war, die Wiederwahl von SPD-Bürgermeister Michael Antenbrink zu verhindern. Mittlerweile ist der Christdemokrat Bernd Blisch Rathauschef. Zweite Hauptamtliche im Rathaus ist Erste Stadträtin Renate Mohr von der Galf.

Anders als üblich legt der Koalitionsvertrag, den CDU und Galf unterschrieben haben, lediglich formale Kriterien der Zusammenarbeit fest und setzt keine inhaltlichen Schwerpunkte. „Wir wollen die Themen nicht im Voraus festlegen, sondern spontan reagieren können“, erläuterte Marcus Reif im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau.

Man wolle mit allen Fraktionen gut zusammenarbeiten und alte Gräben zuschütten. Ein paar Themen, die die Koalition ins Auge gefasst hat, nannte Reif dann doch: solide Finanzen, die Etablierung des ehemaligen Marienkrankenhauses als Gesundheitsstandort, die Sanierung des Mainufers mit Flaniermeile. Außerdem soll die kleine Umgehung Weilbach endlich vorankommen.

Geplant ist außerdem ein Mobilitätskonzept für Flörsheim. Das Stadtentwicklungskonzept steht laut Reif kurz vor der Fertigstellung. Auf der Agenda des Zweierbündnisses steht außerdem die Ansiedlung von neuem Gewerbe. Dabei haben CDU und Galf auch Rechenzentren im Blick, etwa auf den stillgelegten Kiesabbauflächen an der Frankfurter Straße östlich von Weilbach.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare