Flörsheim

Flörsheim will Ultrafeinstaub messen

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Stadt will vom Land wissen, wie hoch genau die Belastung durch Ultrafeinstaub ist.

Die Stadt Flörsheim fordert das Land Hessen dazu auf, die Belastung des Flörsheimer Stadtgebietes durch Ultrafeinstaub zu untersuchen. Man wolle im Namen der Bürger wissen, „wie hoch die Belastung ist, der sie infolge des Flugbetriebes ausgesetzt sind“, sagte die Erste Stadträtin Renate Mohr (GALF). Die jüngsten, vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLUG) vorgelegten Messergebnisse von anderen Standorten in Flughafennähe legten den Schluss nahe, „dass auch Flörsheim ähnlich betroffen ist“, ergänzt sie.

„Auch wenn das HLUG in seiner Auswertung indirekt eine gewisse Entwarnung für Flörsheim ausspricht, indem es die unmittelbar unter den Einflugschneisen liegenden Gebiete als nicht erhöht belastet bezeichnet, so hält das Landesamt doch an anderer Stelle des Berichts einen Zusammenhang zwischen tiefen Überflügen und einer erhöhten Ultrafeinstaubkonzentration am Boden der Einflugschneisen für gegeben“, so Mohr.

Letzteres untermauern auch Messungen des Vereins für Flörsheim aus dem Jahr 2012, die ergeben hatten, dass die Belastung mit bis zu einem Mikrometer großen Staubpartikeln in der Stadt stark ansteigt, wenn Flörsheim direkt überflogen wird.

„Ich bin zuversichtlich, dass das Land der Stadt diesen Wunsch nicht versagen wird; die Stadt hat diesbezüglich bereits Kontakt aufgenommen“, berichtet Mohr. 

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