Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mit dem Fischogel durch Hofheim

Kinder können bei der Gestaltung des neuen Stadtplans mitreden

Er spielt Tennis und Fußball, guckt durch ein Fernrohr, sitzt auf einem Pferd und bringt Müll zum Recyclinghof. Sogar in ein Feuerwehrauto hat Heidi Werkmann ihren Fischogel gesetzt, lässt ihn vor der Tanzschule Lambada tanzen und am Haus der Musikschule Saxophon spielen. Das langbeinige Fantasiewesen der Hofheimer Künstlerin, halb Reiher und halb Rabe, illustriert in mannigfaltiger Gestalt den neuen Kinderstadtplan, der Ende des Jahres erscheinen soll.

Bei der Konzeption hat nicht nur Heidi Werkmann ein wichtiges Wort mitgeredet, das Team Kinder- und Jugendarbeit im Rathaus holte sich auch Tipps von den künftigen Nutzern. Bei den Ferienspielen und beim Spielmobil habe es Workshops gegeben, wo Kinder den Stadtplan begutachten und Verbesserungsvorschläge machen konnten, sagt Projektleiter Bernhard Schick. Demnächst werde sich das Kinderparlament mit den Entwürfen befassen. Drei Hofheimer Grundschulen wollen den Plan überdies im Sachkundeunterricht von Drittklässlern auf seine Alltagstauglichkeit testen lassen.

"Kinder bewegen sich anders als Erwachsene in der Stadt, sie haben ihre eigenen Bezugs- und Orientierungspunkte", sagt Bernhard Schick. Wichtig sei für die Mädchen und Jungen, dass sie ihre Schule groß eingezeichnet fänden, außerdem Spiel- und Bolzplätze und den Schulweg mit Ampelkreuzungen sowie Zebrastreifen zum gefahrlosen Überqueren stark befahrener Straßen.

Gebäude in 3 D

Um die Orientierung zu erleichtern, sind im neuen Kinderstadtplan besonders markante Gebäude dreidimensional dargestellt. Welche Funktion sie haben, macht Heidi Werkmanns Fischogel mit unterschiedlichem Outfit deutlich. Eingezeichnet sind außerdem Bushaltestellen, Jugendtreffs, Vereinsheime und öffentliche WC-Anlagen.

Zum Jahresende soll der neue Hofheimer Kinderstadtplan in einer Auflage von 2000 Stück in Druck gehen. Bis dahin können noch Vorschläge eingearbeitet werden. Mädchen und Jungen, die den Plan gerne noch unter die Lupe nehmen möchten, können sich an Bernhard Schick wenden. Hofheimer Rathaus, Zimmer 10 im Erdgeschoss, Telefon 0 61 92 / 20 23 96.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare