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Bürgermeisters Mathias Geiger (FDP) wirft der CDU vor, ihn "ohne Rücksicht auf Verluste politisch und persönlich vernichten" zu wollen.

Bürgermeister in Eschborn

CDU rügt Mathias Geiger

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Die Eschborner CDU weist Vorwürfe von Bürgermeisters Mathias Geiger (FDP) zurück.

In einem offenen Brief hat das Vorstandsmitglied der CDU Eschborn, Frederic Schneider, Vorwürfe des Bürgermeisters Mathias Geiger (FDP) gegen seine Partei zurückgewiesen und dessen Erklärung als einen „Tiefpunkt in der Eschborner Kommunalpolitik“ bezeichnet.

Geiger hatte die Christdemokraten beschuldigt, ihn „ohne Rücksicht auf Verluste politisch und persönlich vernichten“ zu wollen. Dies weist Schneider entschieden zurück. Der Bürgermeister habe altbekannte Vorwürfe erhoben, ohne sie zu belegen. Zudem habe er seinen Vorgänger Wilhelm Speckhardt angegriffen und auch hier Behauptungen aufgestellt, für die es keine Beweise gebe. Die CDU, so Schneider, habe stets eine sachliche Auseinandersetzung mit Geiger geführt.

Die Einleitung eines Abwahlverfahrens gegen Bürgermeister Mathias Geiger war Anfang der Woche gescheitert. Das Frankfurter Landgericht hatte Geiger zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er als Erster Stadtrat heimlich Verwaltungsakten fotografiert hatte. 

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