Main-Taunus

Millionen für die Main-Taunus-Kliniken

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Der Main-Taunus-Kreis muss für die Main-Taunus-Kliniken eine Ausgleichszahlung leisten.

Eine Ausgleichszahlung von mehr als 5,8 Millionen Euro muss der Landkreis in diesem Jahr für die Main-Taunus-Kliniken leisten. Notwendig geworden sei dies, weil das Eigenkapital einen entsprechend großen Fehlbetrag aufweise, teilte Landrat Michael Cyriax (CDU) den Kreistagsabgeordneten mit.

Laut Konsortialvertrag mit dem Klinikum in Frankfurt-Höchst müsse das Eigenkapital mindestens 25.000 Euro betragen. Da sich die negative Entwicklung bereits Anfang 2018 abgezeichnet habe, sei eine Rückstellung in Höhe von vier Millionen Euro gebildet worden. Die Restsumme werde durch Einsparungen bei der Bauunterhaltung aufgebracht, so Cyriax. 

SPD-Sprecher Harald Schindler kritisierte, die Opposition sei von den Klinikaufsichtsräten ausgeschlossen und habe die Thematik deshalb nicht ausreichend erörtern können. Gleiches monierten die Linken. 

Nach dem Geschäftsführerwechsel zu Beginn des Jahres arbeite die neue Klinikleitung mit neuem Schwung und werde die Kreiskrankenhäuser auf einen guten Weg bringen, zeigte sich CDU-Fraktionschef Frank Blasch zuversichtlich. Die Ausgleichszahlung in Millionenhöhe wurde mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern beschlossen. SPD und AfD stimmten dagegen. Die Linken enthielten sich.

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