Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Eschborn

Faktor Kinderbetreuung

Eschborn verbessert Situation der Eltern weiter. Davon profitieren vor allem Berufstätige, denn das ist ein wichtiger Standortfaktor für die reiche Main-Taunus-Stadt.

Von ANNETTE FRIAUF

Eltern sollen ihre Kinder in Eschborn gut versorgt wissen. Vor allem dann, wenn sie beruflich viel um die Ohren haben. Für die reiche Main-Taunus-Stadt ist dies ein wichtiger Standortfaktor. Sie gibt dieses Jahr weitere 15 600 Euro aus, um Eltern zu ermöglichen, Arbeit, Familie und Freizeit zu vereinen.

Novum: Für Kinder von drei Jahren an aus Eschborner Familien, die eine nicht kommunale Kindertagesstätte besuchen, übernimmt die Stadt Kosten für eine Halbtagsbetreuung von maximal 65 Euro im Monat. Der Zuschuss wird rückwirkend zum 1. Januar 2008 gezahlt. Er gilt für die ersten zwei Kindergartenjahre. Seit 2006 sind fünf Stunden Betreuungszeit vormittags in Eschborn gratis.

Dem neuen Bonus hat die Stadtverordnetenversammlung vorige Woche zugestimmt; mit ihm sollen alle Familien gleichbehandelt werden. Profitieren sollen auch Eltern, die ihre Kinder in eine betriebsnahe oder betriebseigene Tagesstätte geben - etwa in die Kita der Deutschen Bank oder der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Ebenso einbezogen sind Plätze in Montessori-Einrichtungen oder anderer Träger außerdem von Eschborn, die den Eltern mehr zusagen. Diese Kinder erhielten bislang bestenfalls nach dem Bambini-Programm eine Freistellung des letzten Kindergartenjahres.

Neue Bündnispartner

Auch das Angebot der unter Dreijährigen - hier gibt es weiterhin eine große Nachfrage - will Eschborn ausbauen. Gemeinsam mit Vereinen, Verbänden, Kirchen und Unternehmen soll das so genannte Lokale Bündnis für Familie auf breitere Füße gestellt werden. Netzwerke, auch über die Stadtgrenzen hinaus, bestehen seit acht Jahren. Eschborn wurde dafür vom Bundesministerium ausgezeichnet. Jetzt sollen "neue Bündnisakteure" gewonnen werden, erklärte Sabine Dalianis von der Koordinierungsstelle Frauen, Familie und Beruf.

Mitinitiatoren für die im Rathaus für 25. September angekündigte Tagung zu einer Neugründung ist der Krippenträger Educcare. Geschäftsführer Marcus Bracht will Ansprüche von Eltern erfüllen. Er wertet dies als "Teil der lokalen Bildungsinfrastruktur".

Als zweiten Bündnispartner gibt die Stadt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) an. Die Behörde stellt Räume zur Verfügung, in denen der Verein zur Förderung der Kleinkindbetreuung, besser bekannt als Betreiber der Zwergenburg in Niederhöchstadt, Anfang 2009 eine weitere Gruppe eröffnen wird.

"Wir sind kein reiner Betriebskindergarten", stellt Geschäftsführerin Sabine Schade-Wittenborg klar. Von den geplanten 25 Plätzen seien lediglich sieben für Bafa reserviert: fünf für Nicht-Eschborner, zwei für Eschborner Bedienstete. Der kleine Verein wolle weiterhin Krippenplätze für alle Eschborner Familien schaffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare